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Die Entwicklung der Weißgerberei

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwicklung der Weißgerberei

Monograph

Identifikator:
101266578X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24415
Document type:
Monograph
Author:
Pohle, Ludwig http://d-nb.info/gnd/116260793
Title:
Kapitalismus und Sozialismus
Edition:
Zweite Auflage
Place of publication:
Leipzig ; Berlin
Publisher:
B. G. Teubner
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die sozialistische Kritik an der bestehenden Wirtschaftsordnung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

158 
arbeitung des Materials. Dieses durch jahrhundertelange Übung ge 
wonnene Verhältnis wurde durch die Einführung von Maschinen voll 
ständig verschoben; es ist kein Zufall in der Entwicklung auch der 
Maschinentechnik, daß die Textilindustrieen, die Metaüindustrieen heute 
noch au erster Stelle stehen, daß sie einen weiten Vorsprung vor der 
Gerbereitechnik gewonnen haben; denn die maschinenmäßige Entwicklung 
dieser Jndustrieen war von langer Hand vorbereitet gewesen, ihnen 
fehlte gewissermaßen nur noch die Dampfkraft. 1530 war das Spinnrad 
erfunden worden ü, und damit war die durch die menschlichen Organe 
begrenzte Länge des Fadens zum Spinnen zu einer gewissermaßen 
unbegrenzten ausgedehnt worden, die Metallindustrieen aber waren bei 
der Einführung von Maschinen zunächst überhaupt vor leichtere Auf 
gaben gestellt. Das gehört nämlich mit zum Wesen des Maschinen 
betriebes und ist bei vielen Gewerben die Vorbedingung zu seiner ratio 
nellen Durchführung, daß ein Prozeß kontinuierlich geleitet werden 
kann, daß die Natur des Materials nicht dem Prinzip der kontinuierlichen 
Prozesse widerspricht. Es ist nicht richtig, wenn, wie es im allgemeinen 
geschieht, der Beginn der maschinenmäßigen Entwicklung etwa in die 
Wende des 18. Jahrhunderts oder einige Dezennien vorher verlegt wird. 
Das Mittelalter kannte eine Menge Maschinen, man brauchte es nur 
einmal daraufhin zu untersuchen; die Steigkünste der Bergleute, die 
Pochhämmer der Kupfer-, Hammerschmiede und Zainer, die Walken 
der Gerber und Tuchmacher, die Drehbänke der Büchsenmacher, der 
Holzarbeiter, der Alabasterer, die Pressen der Buchdrucker und Kupfer 
drucker, der Webstuhl usw., wir finden sie alle heute noch, nur betrieben 
durch Dampfkraft oder umgewandelt für einen kontinuierlichen Prozeß, 
wie dies z. B. bei der Rotationspresse der Fall ist. In diesen oben 
erwähnten Erfindungen ist die erste Phase der maschinentechnischen Ent 
wicklung zu erblicken, auf welche eine zweite Phase durch Einführung 
der Dampfkraft folgt. Warum die Gerberei außer der Walke keine 
Maschinen besaß, das liegt begründet in der Natur ihres Rohmaterials, 
welches seiner natürlichen Beschaffenheit nach zunächst dem Wesen des 
kontinuierlichen Prozesses widerspricht. 
Ein zweites Moment, welches die Entwicklung von Maschinen für 
die Gerberei verzögert hat, war die lange Dauer der Gerbeprozesse; 
nicht nur dauerte die Lohgerbung außerordentlich lange, auch die anderen 
Methoden beanspruchten sehr viel Zeit, weil sich auf Grund der falschen 
Anschauung, daß der Kalk eine Härtung der Haut bewirke 2 ), die Über 
zeugung herausgebildet hatte, daß die Häute gar nicht lange genug im 
Kalküscher liegen können. Unter solchen Verhältnissen haben natürlich 
') Nehlen 1855, S. 19. 
2 ) Vgl. Schauplatz 1775, Bd. II, S. 275.
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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