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Die südrussische Eisenindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die südrussische Eisenindustrie

Monograph

Identifikator:
1012685772
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-22791
Document type:
Monograph
Author:
Klein, Hugo
Title:
Die südrussische Eisenindustrie
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Verlag Stahleisen
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (82 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Zukunft der südrussischen Eisenindustrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die südrussische Eisenindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Die Entwicklung bis zum Kriege
  • Beschreibung der südrussischen Hüttenwerke
  • Gesamterzeugung der südrussischen Hüttenwerke
  • Die südrussische Eisenindustrie während der Revolution
  • Die Zukunft der südrussischen Eisenindustrie
  • Technische Ausrüstung der südrussischen Hüttenwerke
  • Arbeiterverhältnisse und Arbeiterfürsorge

Full text

Die Zukunft der südrussisohen Eisenindustrie. 
153 
geht zur Schaohtanlage über. Die tiefste Schachtanlage des Gebietes 
ist die der Gesellschaft „Dubowaja Balka“, sie erreicht 280 m Tiefe. 
Die Erze werden an der Erdoberfläche auf zum größten Teile 
sehr primitiven Brücken abgestürzt und von Hand in die Waggons 
geladen. Bunker oder moderne Hilfsmittel zur Beladung sind fast 
nicht vorhanden. 
Legt man die Förderung des Krivoi Roger Bezirkes im letzten 
Friedensjahre der Berechnung der zukünftigen Erzversorgung Süd 
rußlands zugrunde, so würde selbst ohne weitere Steigerung der 
Erzförderung das Vorkommen in der sehr kurzen Zeit von 30 Jahren 
erschöpft sein, wenn die Schätzung der Regierungskommission der 
Wirklichkeit entsprechen sollte. Die Versorgung wäre hingegen auf 
75 Jahre gesichert, wenn die Abschätzung der Krivoi Roger Berg 
ingenieure sich bewahrheitet. 
Im Jahre 1913 wurden 390000000 Pud Erze gefördert, von 
denen 28400000 Pud zur Ausfuhr gelangten. Die Erzförderung 
entsprach damals und auch während des Krieges nicht den An 
forderungen der russischen Industrie. Die Anzahl der südrussischen 
Hochöfen und die Möglichkeit, die Roheisenerzeugung mit der be 
stehenden Anzahl an Hochöfen noch zu steigern, läßt demnach bei 
Wiederaufleben der russischen Industrie eine weitere Steigerung der 
Förderung notwendig erscheinen. 
Es würde im Staatsinteresse liegen, durch umfangreiche Er 
forschungsarbeiten den Erzvorrat des Krivoi Roger Gebietes kennen 
zu lernen, damit zur rechten Zeit neue Richtlinien für die Industrie 
aufgestellt werden können. 
Das an zweiter Stelle genannte Erzvorkommen bei Kertsch 
ist auf dem östlichen Teile der Halbinsel Krim bei der Stadt Kertsch 
gelegen. Es sind Ablagerungen feinkörnigen Brauneisenerzes, gelb 
mit geringem Mn-Gehalt, braun mit höherem Mn-Gehalte. Das Erz 
enthält 15—20°/ 0 Feuchtigkeit und hat in bei 100° C getrocknetem 
Zustande folgende Zusammensetzung: 
Glühverlust 
Fe 
Mn , P 
SiO, 
gelb 
15- 
-18°/ 0 
40- 
—42°/o 
l-2°/o l°/o 
12—14% 
~ braun 
15— 
-18°/ 0 
35- 
37 °/ 0 
5-770 l7o 
13—157, 
Langjährige und kostspielige Versuche auf den Hüttenwerken 
zu Taganrog, Mariupol und Kertsch haben erwiesen, daß die Ver 
hüttung dieser Erze — auch in brikettiertem oder geröstetem Zu 
stande — ohne Zusatz reicher Erze wirtschaftlich nicht lohnend war. 
Die staubige Beschaffenheit der Erze, der notwendige hohe Kalk 
steinzuschlag, das hieraus erfolgende geringe Ausbringen aus dem 
Möller und der hohe Koksverbrauch machten es notwendig, dem
	        

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An Introduction to the Theory of Statistics. Griffin, 1927.
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