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Kaufmanns Herrschgewalt

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Bibliographic data

fullscreen: Kaufmanns Herrschgewalt

Monograph

Identifikator:
1012685772
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-22791
Document type:
Monograph
Author:
Klein, Hugo
Title:
Die südrussische Eisenindustrie
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Verlag Stahleisen
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (82 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Arbeiterverhältnisse und Arbeiterfürsorge
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Kaufmanns Herrschgewalt
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Der Weg zum geschäftlichen Erfolg
  • II. Des Geldes ABC
  • III. Silberwährung
  • IV. Das gemeinschaftliche Interesse von Arbeit und Kapital
  • V. Sparen eine Pflicht
  • VI. Wie kann man ein Vermögen erwerben ?
  • VII. Reichtum und sein Gebrauch
  • VIII. Das Schreckgespenst der Trusts
  • IX. Englisch-amerikanische Handelsbeziehungen
  • X. Geschäft
  • XI. Die Stahlfabrikation des neunzehnten Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten
  • XII. Lebensunterhalt in Großbritanien und in den Vereinigten Staaten
  • XIII. Die natürlichen Öl- und Gasquellen im westlichen Pennsylvania
  • XIV. Der dreibeinige Stuhl
  • XV. Eisenbahnen einst und jetzt
  • XVI. Eisen und Stahl daheim und in der Fremde
  • XVII. Die Manchester-Schule und die Gegenwart
  • XVIII. Was für Tarife würde ich aufstellen, wenn ich Zar wäre ?

Full text

21 Für Cognacs, unter einer Bezeichnung, die den An schein erwecken muß, daß es sich um reines Weindestillat handle, sollte der Zusatz „Weinbrand“ angewendet werden. So wenig mit dieser Bezeichnung eine Garantie geboten, so bietet sie selbst nach den Beschlüssen nicht das, was von einem Weinbrandcognac zu verlangen ist, denn hier nach kann nicht allein der Alkoholgehalt des Cognac dem Traubenwein, sodern ebensogut dem Tresterwein entstammen; aber auch die Veränderung, die das Destillat seit der Her stellung erfahren und die es eigentlich erst in Cognac verwandelt, darf durch künstliche Zusätze erzeugt werden und braucht nicht durch Alter und Lagern enstanden zu sein. Dem Laien muß es fast unglaublich klingen, daß eine Ware von soweit herabgeminderter Qualität und unter falscher Bezeichnung noch unbeanstandet Abnehmer finden kann. Eine Erklärung hierfür ist auch nur darin zu finden, daß dem Abnehmer die Möglichkeit der Kontrolle für die Qualität vollständig fehlt. Die beiden Charentes sind die einzigen Weingebiete, deren zur Brennerei wirklich geeignete Weine bisher rein zur Destillation gelangten. Nur von Cognac aus erhielt die Welt jahrhunderte lang die feinsten reinen Weinbranntweine. Als diese von Cognac aus nicht mehr geliefert wurden, hat das Publikum nur noch in den allerseltensten Fällen diesen wirklich alten feinen Weinbranntwein geschmeckt, statt dessen das dafür gehalten, was von den Cognachäusern mit zweifellos großem Geschick künstlich hergestellt und versandt worden ist. Wäre ein Vergleich mit wirklich reinem Weinbranntwein angestellt worden, würde das Publikum die Fälschung gewiß zurückgewiesen haben.

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Wie Kann Die Heimische Cognacindustrie Und Der Deutsche Weinbau Gefördert Werden? H. S. Hermann, 1905.
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