Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

Die Vergeltungsmaßregeln der Mittelmächte. 
91 
diejenigen gesetzlichen Maßnahmen anzuordnen, die sich zur Abhilfe wirt 
schaftlicher Schädigungen als notwendig erweisen. 
Beim Vollzüge bezweckte man in den Staaten der Mittelmächte teils 
den Schutz der inländischen Schuldner, teils die Hin 
derung der Geldausfuhr. 
>In Deutschland untersagte die Bundesratsverordnung vom 
7. August 1914 Personen, die im Ausland ihren Sitz haben, Forderungen, 
die vor dem 31. Juli 1914 entstanden waren, vor inländischen Ger ichten 
geltend zu machen und ordnete bezüglich solcher Ansprüche die Unter 
brechung des bereits anhängigen Verfahrens an. Infolge der tatsäch 
lichen Abhängigkeit deutscher Schuldner von ausländischen Gläubigern 
mußte jedoch die Maßregel bald nach englischem Muster verschärft 
werden. Man verbot die Erfüllung von Verpflichtungen dem feind 
lichen Ausland gegenüber und stellte die Übertretung unter Strafe; 
man stundete alle derartigen schon entstandenen oder noch entstehen 
den vermögensrechtlichen Ansprüche ohne Zinsenbezugsrecht bis auf 
weiteres. Man verbot die Überweisung von Werten nach dem Feindes 
land. Es enthalten Zahlungs- und Überweisungsverbote nach 
feindlichen Gebieten die Verordnungen des deutschen Bundesrates vom 
30. September 1914 gegenüber England, vom 20. Oktober 1914 gegenüber 
Frankreich und vom 19. November 1914 gegenüber Rußland und Finn 
land, vom 14. Oktober 1915 gegenüber Ägypten und Französisch-Marokko, 
vom 14. Mai 1916 gegenüber Portugal. Dazu kam eine zinsenlose 
Stundung. 
In Österreich ermächtigte die Verordnung des Gesamtministeriums 
vom 22. Oktober 1914 zu Verboten der Erfüllung und zur Aufstellung 
von Bedingungen für die Erfüllung von Ansprüchen, die Angehörigen 
feindlicher Staaten aus Guthaben und Forderungen gegen im Inland 
tätige Unternehmungen, Einzelpersonen, öffentliche Verwaltungskörper 
und sonstige Körperschaften zustehen; auch die Anordnung der öffent 
lichen Hinterlegung geschuldeter Sachen wurde zugelassen. In Aus 
führung dessen haben die Verordnungen des Gesamtministeriums vom 
22. Oktober 1914 ein Zahlungs- und Uberweisungsverbot gegen Groß 
britannien und Frankreich, die Verordnung vom 14. Dezember 1914 ein 
solches gegen Rußland und die Verordnung vom 9. Oktober 1916 ein 
solches gegen Italien, Portugal und Rumänien aufgestellt. In Ungarn 
ergingen ähnliche Verbote durch die Verordnungen des Ministeriums vom 
9. November 1914 und vom 14. Dezember 1914. In Österreich bezog 
sich das Zahlungsverbot auf Zahlungen zur Tilgung von Schul 
den, Geld und Wertpapieren unmittelbar oder mittelbar in Barem,, in 
Wechseln oder Schecks durch Überweisung oder in sonstiger Weise an 
feindliche Staatsangehörige oder Personen, die in Fein 
desland ihren Wohnsitz .haben; das Überweisungsverbot
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Wirtschaftskampf Der Völker Und Seine Internationale Regelung. Verlag von Ferdinand Enke, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.