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Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

Die Vergeltungsmaßregeln der Mittelmächte. 
95- 
3. Die Vergeltungsmaßregeln zur See. 
a) Im allgemeinen. 
In besonders weitem Umfange ist die Wiedervergeltung im Handels 
kriege zur See von beiden Seiten geübt worden. 
Den Anfang machte England mit dem Nordseeerlaß vom 3. No 
vember 1914. In diesem wurden die „außerordentlichen Maß 
nahmen“ der britischen Admiralität damit begründet, daß die Deutschen 
Minen auf der Haupthandelsstraße von Amerika über die Nordküste Ir 
lands nach Liverpool gelegt hätten; eS wurde behauptet, daß diese Minen 
nicht durch ein deutsches Kriegsschiff gelegt worden sein konnten, sondern 
durch irgendein Handelsschiff unter neutraler Flagge. Daraufhin erklärte 
die britische Admiralität die ganze Nordsee als Kriegsgebiet 
(„military area“), in dem Handelsschiffe aller Art den „schwersten G e- 
fahren" durch Minen und Kriegsschiffe ausgesetzt seien. 
Nachdem die deutsche Regierung in ihrer Erwiderung vom 7. No 
vember 1914 die Yölkerrechtswidrigkeit ihres Vorgehens bestritten hatte,, 
wurde die englische Nordseesperre am 4. Februar 1915 durch die Er 
klärung der Gewässer rings um Großbritannien und Irland 
• einschließlich des englischen Kanals als Kriegsgebiet erwidert. 
Die hierzu ergehende Denkschrift handelte von „Gegenmaßnahmen 
gegen die völkerrechtswidrigen Maßnahmen Englands zur Unterbindung 
des neutralen Seehandels mit Deutschland“. Als Vergeltungsanlaß wurde 
die völkerrechtswidrige Führung dos Handelskrieges durch Großbritannien 
angegeben. Insbesondere wurde auf die Überschreitung der Grenzen des 
Rechtes zur Wegnahme der Konterbande (nach Maßgabe der Londoner 
Seerechtserkläruug), die Wegführung wehrfähiger Deutscher von neutralen. 
Schiffen und den Druck Englands gegenüber den neutralen Staaten zur 
Unterbindung der für friedliche Zwecke bestimmten Durchfuhr nach 
Deutschland und die Kriegsgebietserklärung Englands hingewiesen. 
Auf die deutsche Kriegsgebietserklärung und die Führung des Handels 
krieges mittels der Unterseeboote ließen England und Frankreich die 
sogenannte Fernblockade mit der englischen Verordnung vom 11. März- 
1915 und dem französischen Dekret vom 15. März 1915 folgen. Beide 
Kundgebungen bezeichneten sich selbst als Vergeltungsmaßregeln. 
Wie bereits die vorangegangene deutsche Vergeltungsmaßregel der Kriegs 
gebietserklärung, so war auch die englisch-französische Fernblockade keine 
gleichartige Wiedervergeltung. Art und Umfang der Vergeltung wechseln, 
die jeweils spätere sucht die frühere an Wirksamkeit zu überbieten. Ins 
besondere hatten England und Frankreich eine neue Blockade erfunden. 
Auf eine vorübergehende Einschränkung des deutschen Unterseeboot 
krieges gemäß den überlieferten Methoden des Kreuzerkrieges vom 4. Mai, 
1916 an, folgte eine Ausdehnung der englischen Seesperre auf neue Ge
	        

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Sittlichkeit in Ziffern? Duncker & Humblot, 1928.
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