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Die deutsche Wirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die deutsche Wirtschaft

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die deutsche Wirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die wirtschaftliche Bewegung
  • 2. Deutschlands Stellung in der Weltwirtschaft
  • 3. Wirtschaft und politische Parteien
  • 4. Die Wirtschaft und die soziale Frage
  • 5. Industrie und Finanz
  • 6. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Handels
  • 7. Das Handwerk im Rahmen der Volkswirtschaft
  • 8. Reichsverfassung und Wirtschaft
  • 9. Wirtschaft und Reparationspolitik
  • 10. Wirtschaftliches Organisationswesen
  • 11. Die wirtschaftliche Führerpersönlichkeit
  • 12. Die menschlichen Kräfte in der Wirtschaft
  • 13. Wirtschaftliche Betriebsmethoden
  • 14. Gewerblicher Urheberschutz
  • 15. Kommunale Wirtschaftsbetriebe
  • 16. Deutsche Wirtschaftsbeziehungen zu Österreich
  • 17. Die angewandten Naturwissenschaften im Dienste der Wirtschaft
  • 18. Wirtschaft und Steuerpolitik
  • 19. Die Gesundung der Währung in Deutschland
  • 20. Qualitätsarbeit
  • 21. Verkehrspolitische Aufgaben der Deutschen Reichspost
  • 22. Die wirtschaftliche Bedeutung der Seeschiffahrt
  • 23. Deutsche Wasserstraßenpolitik
  • 24. Verkehrspolitische Aufgaben der Reichseisenbahn
  • 25. Luftfahrt in Wirtschaft und Politik
  • 26. Messen und Ausstellungen
  • 27. Banken und Industrie
  • 28. Der Binnengroßhandel
  • 29. Die staatspolitische Bedeutung der Landwirtschaft
  • 30. Die wirtschaftliche Einstellung der öfentlichen Verwaltung
  • 31. Die wirtschaftliche Einstellung der Rechtspfege
  • 32. Die außenpolitischen Aufgaben der Wirtschaft
  • Index

Full text

Industrie und Finanz, 79 
dank dem gesunden, immer fester werdenden Aufbau der Wirtschaft, 
den Industrie und Finanz gemeinsam aufrichteten. 
Diese beiden Elemente der Wirtschaft wußten sich im Kriege den 
Kriegsbedürfnissen anzupassen. Krieg zeitigt erhöhten Verschleiß aller 
Waren, Die Absatzmöglichkeit der für Kriegsbedarf nötigen Güter war 
demnach eine unbegrenzte; nur um die Leistungsmöglichkeit handelte 
es sich. Diese entstand auf einer ungeheuer verbreiterten Produktions- 
basis. 
Sie konnte errichtet werden, weil die Finanzierung, je mehr die 
Finanzpolitik zur Inflation führte, eine in jeder Hinsicht leichte war, 
Der Staat war nicht nur kulanter Zahler für Lieferungen, er gewährte 
bei Kriegslieferungen die Mittel selbst zur Erweiterung der Anlagen. 
Die Reichsbank war bis zum höchsten Maße freigebig in Diskontierun- 
gen. Die Banken gewährten Kredite, ohne zu erkennen, daß sie gegen 
weggegebenes gutes Geld schlechtes zurückempfingen. Sie waren fer- 
ner zur Aktienübernahme geneigt, weil das Publikum durch die immer 
wachsende Notenvermehrung Kapitalien frei hatte und sich zu Aktien- 
käufen drängte, Es sah die rauchenden Schornsteine, beobachtete die 
völlige Ausnützung der Kapazität und war dadurch zur Beteiligung an 
Unternehmungen geneigt. Auf diese Weise glaubte es, die Flucht in 
die Sachwerte vollziehen zu können, als das Mißtrauen in die Währung 
im Verlaufe des Krieges und der Nachkriegszeit immer weitere Kreise 
beherrschte. 
Noch ein anderes bestimmte die große Masse: mit der Aus- 
schüttung von Dividenden, mochten sie auch in Papiermark das Viel- 
fache des Aktiennominalbetrags erreichen, war ihr nicht gedient, da der 
Besitz von Geld unerwünscht war, Diese Konjunktur benützten die Ver- 
waltungen zur Erhöhung der Eigenkapitalien, indem sie altem Besitz 
neue Bezugsrechte anboten. 
Auf diese Weise trat in der Inflationszeit das Finanzproblem in 
den Mittelpunkt der Betriebsaufgaben. Es mußte nicht nur die finan- 
zielle, sondern auch die allgemein kaufmännische Leitung in Atem 
halten. Ein Fehler in der Gelddisposition konnte alles über den Haufen 
werfen, Handel und Industrie mußten daher in erster Linie Sorge tra- 
gen, den Gefahren der Währungsverschlechterung zu entgehen. Jeder 
strebte, dieses Risiko auf den anderen abzuwälzen. Der Käufer wollte 
nur mit möglichst weit gestreckten Zahlungsverpflichtungen erwerben, 
der Verkäufer auf raschen Eingang seiner Forderungen bedacht sein. 
Im gesamten Wirtschaftsleben, im Verhältnis zwischen Arbeitgeber und 
Arbeitnehmer, in dem vom Produzenten zum Konsumenten, entstand 
ein Kampf aller gegen alle.
	        

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Die Deutsche Wirtschaft. Hobbing, 1926.
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