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Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

Der Unternehmer und Betriebsführer. 
51 
4* 
und Zusammenschlußbestrebungen zu fördern oder zu verhindern. Die Bildung großer Kar 
telle, die zwar für die beteiligten Einzelunternehmen vielfach eine Beschränkung ihrer Selb 
ständigkeit und damit ihrer kaufmännischen Beweglichkeit bedeuten, erfordert neue Fähig 
keiten: wirksame Vertretung der Interessen der eigenen Unternehmung, geschickte Behand 
lung der sich bekämpfenden Gruppen und zuletzt richtigen Gebrauch der durch die Kartelle 
erlangten Macht. Auf dieser Stufe ist der Unternehmer zum Organisator der Volkswirtschaft 
geworden (Sohmoller). Die Beherrschung der technischen und kaufmännischen Fertigkeiten 
tritt zurück gegenüber der Fähigkeit, das Ganze der Wirtschaft zu übersehen und seinen sinn 
vollen Zusammenhang mit dem Gemeinschaftsleben des Volkes zu vollenden. 
3. Die Voraussetzungen. In der klassischen Darstellung von Sohmoller (S. 46) 
sind bereits die Voraussetzungen erwähnt worden, von denen die erfolgreiche 
Arbeit des Unternehmers abhängig ist. Am Anfang der Voraussetzungen steht 
der Erwerbstrieh, d.h. für sich und die Seinen mit Hilfe des Wirtschaftsbetriebes 
ein Geldeinkommen zu erzielen und daraus nach Möglichkeit ein Vermögen anzu 
sammeln. Dahinter steht der Drang nach Selbständigkeit, soweit dies im Rahmen 
der bestehenden Staats- und Wirtschaftsordnung möglich ist. Der Unternehmer 
nimmt die Fährnisse des Wirtschaftsbetriebes auf sich, nicht nur weil die Chance 
des Gewinnes lockt, sondern auch die Möglichkeit reizt, durch selbstverant 
wortliches Handeln den Wirtschaftsbetrieb aufzubauen, zu gestalten und zu ent 
wickeln. Die erfolgreiche Führung des Wirtschaftsbetriebs gewährt Befriedigung, 
verschafft dem Unternehmer Ansehen sowohl bei seinen Mitarbeitern als auch in 
der Öffentlichkeit. Alles dieses vermag den Erwerbstrieb zurücktreten zu lassen, 
ihn naturgemäß nicht ganz auszuschalten. Ein weiteres Kennzeichen des Unter 
nehmers ist das Handeln, d. h. durch Geschäftsabschlüsse die Absichten des Wirt 
schaftsbetriebes zu verwirklichen. 
Zu allem diesen muß der Unternehmer (als Kaufmann, Industrieller, Bankier 
oder Finanzier) in erster Linie über die erforderlichen Fachkenntnisse, sowohl über 
die allgemeinen kaufmännischen (technischen) als auch die besonderen Kenntnisse 
verfügen, die die einzelnen Arbeitsbereiche betreffen — Kenntnisse, die einmal mehr 
auf den Warenverkehr, das andere mal mehr auf die technische Herstellung oder 
den Zahlungs- und Kreditverkehr abzielen. Dazu gehört die Kenntnis von den 
rechtlichen Bedingungen und Zusammenhängen des betrieblichen Tuns, gehört 
nicht zuletzt die Kenntnis von den Voraussetzungen und Notwendigkeiten der 
Beschäftigung von Mitarbeitern im Betriebe. 
Neben den Kenntnissen erfordert die Durchführung der Unternehmertätigkeit 
bestimmte geistige Eigenschaften und Fähigkeiten. An erster Stelle steht die 
Unternehmungslust, d.h. solche Geschäfte abzuschließen, die ein — wenn auch 
abgewogenes — Wagnis in sich schließen. Dazu gehört der Wille, einen gefaßten 
Plan in die Tat umzusetzen, an der Durchführungeineseinmal aisrichtigerkannten 
Planes festzuhalten, gehört endlich eine gewisse Zähigkeit in der Verfolgung be 
stimmter Absichten und Ziele, aber auch der Entschluß, sich rechtzeitig von uner 
füllbaren Möglichkeiten loszusagen. Man bezeichnet diese Fähigkeit als die Ini 
tiative, die nach wirtschaftlichen Gelegenheiten Ausschau hält und zum erfolg 
versprechenden Handeln bereit ist. Mit Recht wird diese Initiative als eine be 
sondere Fähigkeit betont, über die gerade der Unternehmer verfügen muß. Sie 
läßt neue Wirtschaftsbetriebe, neue Verfahren, neue Leistungen und neue Arbeits 
gelegenheiten entstehen. Der Unternehmer hat endlich als Betriebsführer die Auf 
gabe, seinen Mitarbeitern ein Führer zu sein, d.h. Entschließungen zu fassen, 
Verantwortlichkeiten zu tragen und in der Ausführung der betrieblichen Arbeit 
ein Vorbild zu sein. 
An Fähigkeiten kommen insbesondere in Betracht: die Kunst, die Kenntnisse 
zu gegebener Zeit anzuwenden, also richtig zu rechnen, rechtzeitig einzukaufen oder 
zu verkaufen, die Menschen zur Arbeit anzuspornen, die Kunst, sich in allen Lagen
	        

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National Banking under the Federal Reserve System. The National City Bank of New York, 1927.
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