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Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

166 
Die Organisation. 
Betrieb aus eigener Machtvollkommenheit eine Fülle von mündlichen, schrift 
lichen und schauhildlichen Verhaltungsmaßregeln, Dienst- und Arbeitsanweisun 
gen, Verfügungen, Mitteilungen, Rundschreiben usw., die alle dem Zweck einer 
Festigung und Stützung der betrieblichen Arbeitsgestaltung dienen 1 . Vom Befehl 
über den Auftrag und den Vorschlag bis zur Bitte sind alle Möglichkeiten der 
Willensübertragung gebräuchlich, von der allgemeinen Richtlinie bis zum letzten 
Handgriff sind alle Arbeitsvorgänge festgelegt, um einmal gehabte Vorstellungen 
und verwickelte und wertvolle Gedanken oder einmal angestellte Untersuchungen 
auf einen breiteren Kreis von Personen zu übertragen und vor der Vergessenheit 
und der Verwirrung und Verfälschung zu bewahren. 
Der gesamte Arbeitsprozeß, der — als Ganzes und in seinen einzelnen Teilen — 
in einem vollständigen System von Vorschriften schon im Geiste besteht, ehe er 
im einzelnen Falle begonnen wird 1 2 , wird nunmehr auf einzelnen Blättern und 
Karten schriftlich niedergelegt und skizziert. Auf diese Weise entsteht das ein 
drucksvolle Hilfsmittel der organisatorischen Stützung gewissermaßen als das 
Gerippe, das jede Organisation aufrecht erhält und festigt, das Vordruckwesen im 
Betriebe 3 . (Im weiteren Sinne würden natürlich sogar alle Buchstaben und 
Zeichen, welche eine schriftliche Fixierung von Gedankengut ermöglichen, hierher 
zu rechnen sein, doch soll hier nur als betriehsorganisatorisch eigenartig das Vor 
druckwesen behandelt werden.) Der Vordruck ist eine einheitliche Anordnung von 
Texten und Spalten zwecks Bekanntgabe oder Aufnahme bestimmter Betriebs 
vorgänge 4 , welche es ermöglicht, „daß sich regelmäßig wiederholende Geschäfts 
vorfälle ... in einer ein für allemal festgelegten Form“ 5 durchgeführt werden und 
es gestattet, die Abwicklung von Arbeitshandlungen und die Erledigung von 
„Mitteilungen in der geringstmöglichen Zeit zu erfüllen“ 6 . Seine wesentlichen 
Vorzüge sind; Verringerung der Denkarbeit und Verringerung der Schreibarbeit 7 ; 
seine wesentlichste Wirkung jedoch ist die Zwangläufigkeit, die bewußte Be 
schränkung aller persönlichen Zutaten und Zufälligkeiten außer den vorbedachten 
und gewollten und daraus — als Endwirkung — die Zurückdämmung von Fehlern 
und persönlichen Eigenheiten, die dem organisatorischen Betriebszweck wider 
sprechen. Kennzeichnende Vordrucke, die die Zwangläufigkeit des Vollzugs 
sichern, sind zum Beispiel der Kassenzettel im Warenhaus, auch die Auftragskarte 
und der Materialentnahmeschein im Fabrikbetrieb 8 , die Effektenabrechnung in 
der Bank. Unbedingtes Erfordernis ist naturgemäß Klarheit und Eindeutigkeit 
der Anordnung und genaueste Anpassung an den gewollten Betriebsablauf. Eine 
ungenaue oder überlebte Einstellung des Formularwesens ergibt den Formular- 
Schematismus in Abwandlung der bekannten „Macht des toten Buchstabens“, 
welcher die Überfälligkeit oder zeitliche Sinnlosigkeit von Befehlen oder Anord 
nungen ausdrückt, die zur Zeit ihrer Ausgabe höchst zweckmäßig und sinnvoll 
gewesen sein mögen. 
Neben der Arbeitsersparnis und dem Zeitgewinn 9 ist der Gedanke, sich gegen 
Unkenntnis, Unachtsamkeit, fehlendes Verständnis oder mangelndes Feingefühl 
1 Über Sohaubilder s. Alford-Frölioh; Abschnitt Schaubilder. 
2 Sombart: Hochkapitalismus, S. 908. 
3 Als die geschlossenste Darstellung ist der Abschnitt: Vordrucke von Stillmann in 
Alford-Frölichs Handbuch für industrielle Werkleitung (S. 95/133) anzusehen; er ist vom 
Bearbeiter auf deutsche Verhältnisse umgearbeitet worden. 
4 le Coutre-Thoms: Orlex, S. 530. 6 le Coutre: Betriebsorganisation, S. 31. 
6 Prelinger: Arbeitsgestaltung im Büro, S. 18. 
7 le Coutre-Thoms: Orlex, S. 530/31. 
8 Siehe Seyff ert: Der Menschals Betriebsfaktor, sowie Karsten: Organisation und Lei 
tung technischer Betriebe. 
a Den übrigens Prelinger sicherlich zu Unrecht als ausschlaggebend ansieht.
	        

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Der Wirtschaftsbetrieb Als Betrieb (Arbeit). Verlag von Julius Springer, 1936.
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