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Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

298 Regelung des Wettbewerbes in den Friedensschlüssen von Versailles usw. 
Beispiel der Fall bei Großbritannien, das mindestens die Hälfte seiner 
Lebensmittelerzeugnisse und den größten Teil seiner Rohstoffe einführe. 
Es wäre ein grundsätzlicher Irrtum zu glauben, daß es notwendig sei, 
die politische Souveränität auszuüben, um sich einen ange 
messenen Prozentsatz der Erzeugnisse eines Landes zu sichern. Eine solche 
Anschauung beruhe auf keinem wirtschaftlichen oder historischen Gesetze. 
Diese Auffassung steht aber in auffallendem Widerspruche mit der 
Handelspolitik der imperialistischen Großmächte um gesicherte 
Märkte, der besonders außerhalb Europas in den meisten Fällen zum 
Landerwerb geführt hat. Die einseitige Gleichstellung der Einfuhr 
möglichkeit mit der Produktionsmöglichkeit widerstreitet auch der An 
schauung der Pariser Wirtschaftskonferenz von 1916, die den Grundsatz 
der Selbstversorgung der AAM auf ihr Programm gesetzt 
hatte (Resolution C I). 
Es kann nicht übersehen werden, daß der Friede von Versailles 
einzelne Folgerungen aus der Sicherung der wirtschaftlichen 
Lebensfähigkeit in einzelnen Punkten anerkannt hat. So bestätigt die 
Note der AAM vom 16. Juni 1919 das Interesse der polnischen 
Nation an der Erlangung eines unmittelbaren Zuganges 
zumMeere, aber auch das Interesse Ostpreuße ns an einer Land- 
v erb in düng mit Deutschland und gibt nur beim Widerstreite beider 
Interessen dem polnischen Interesse den Vorzug. Aus diesem Grunde 
ist Danzig zur freien Stadt (D Art. 100—108) gemacht worden und hat 
Polen unmittelbare und ununterbrochene Verbindungen mit Danzig und 
der übrigen Küste durch Eisenbahnverbindungen auf polnischem Staats 
gebiete erhalten. Derart hat Deutschland die Freiheit des Transit 
verkehres einschließlich des Telegraphen- und Telephonverkehres mit 
Ostpreußen über polnisches Gebiet und dessen Gleichbehandlung mit 
dem nationalen Verkehre Polens, sowie die Zoll- und Gebührenfreiheit 
erhalten (D Art. 89); derart wird die gebühren- und schranken freie Aus 
fuhr von Bergwerksprodukten aus dem abgetretenen Teile Oberschlesiens 
nach Deutschland und die Gleichstellung der Käufer in Deutschland 
mit den Käufern in Polen und jedem anderen Lande gewährleistet 
(D Art. 90). Die Abtrennung eines näher umschriebenen Gebietes von 
Deutschland (D Art. 28, 99) erfolgte, weil der Memeler Hafen der einzige 
Ausgang Litau ens zur See ist. Derart erhielt der tschecho 
slowakische Staat die Pachtung der Freizonen in Hamburg und 
Stettin, wodurch ihm die Benutzung nordischer Häfen gewährleistet 
werden sollte (V. Kapitel, 2. Abschnitt, im XII. Teile). Er kann den 
Bau einer Eisenbahn auf seine Kosten verlangen, die auf deutschem Ge 
biet die Stationen Schlauney und Nachod verbindet (D Art. 373). So 
sollen der Rhein-Maas-Kanal (D Art. 361) und der Rhein-Donau-Kanal 
(D Art. 363), sowie die Binnenschiffahrtsverbindungen zwischen der Nord
	        

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Der Wirtschaftskampf Der Völker Und Seine Internationale Regelung. Verlag von Ferdinand Enke, 1920.
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