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Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

Der Imperialismus der übrigen Weltmächte. 
21 
Rußland. 
Der russische Imperialismus geht auf gewaltsamen Land 
erwerb aus; Pelzhändler und Kosaken waren die Pioniere bei Gründung 
des asiatischen Kolonialreiches. Diese Jagd nach Pelztieren hat zur Grün 
dung der ersten russischen Niederlassungen in Sibirien geführt. Auch 
die ersten Vorstöße nach Mittelasien unter Peter dem Großen sind auf 
das Verlangen nach den Reichtümern des Orients, die Eroberung des mitt 
leren Sibiriens auf die Anziehungskraft der wertvollen Erzlager zu Beginn 
des 18. Jahrhunderts zurückzuführen. Das Vordringen der 1781 gegründeten 
Russischen Kompanie bis nach Kalifornien und auf die Sandwichinseln 
hat ebenso wie das Ubergreifen von Alaska auf Oregon im Beginn des 
19. Jahrhunderts zum Zusammenstöße mit dem Imperialismus der Ver 
einigten Staaten von Amerika und zu dessen erstem öffentlichen Be 
kenntnis in der Botschaft des Präsidenten Monroe (1823) geführt. 
Zum Streben nach wachsendem Anteil an der Weltwirtschaft 
wurde Rußland durch ein agrarisches und ein industrielles Motiv genötigt. 
Rußland war nächst den Vereinigten Staaten die „reichste Getreide 
kammer und der reichste Viehstall der Welt“ (Kj eilen, Groß 
mächte 166). Dieser Reichtum der schwarzen Erde, der besonders in 
Südrußland in der Getreideproduktion seinen Höhepunkt erreichte, 
drängte zum Getreideexport. Er enthielt auch die wirtschaftliche Recht 
fertigung für den Drang zum eisfreien Meer und seiner ganzjährigen 
Exportmöglichkeit. Die natürliche Abgeschlossenheit Rußlands von den 
maritimen Wegen des Welthandels hatte im Zusammenwirken mit dem 
nationalen Ideal des Allrussentums vier Programme politischer und wirt 
schaftlicher Expansion entstehen lassen. Das mittelländische Programm 
war auf die freie Durchfahrt ins Mittelländische Meer und den Besitz 
Konstantinopels gerichtet. Damit sollte Rußland der gesicherte Ausgang 
zu den Marktplätzen der Welt verschafft werden. Diesem Programme 
war durch die von alter türkischer Tradition und der Eifersucht der 
Großmächte getragene Schließung der Meerengen seit dem Londoner Ver 
trag von 1841 die Erfüllung versagt; nicht zum geringsten Teile bildete 
daher gerade die Öffnung der Meerengen und der Besitz von Konstan 
tinopel eines der Kriegsziele Rußlands im Weltkriege. Daß gerade dieses 
mittelländische Programm unmittelbar vor Ausbruch des Weltkrieges 
aktuell wurde, erklärt sich aus der Aufgabe oder doch mindestens Zu 
rückstellung der übrigen drei Expansionsprogramme. Das atlantische 
Programm, das die Russifizierung der Ostsee anstrebte, war durch die 
Teilnahme Rußlands an der Integritätserklärung Norwegens (1907) und 
an der Kollektivgarantie der an der Nord- und Ostsee gelegenen Staats 
gebiete (1908) zum Stillstände gekommen; die wider den Pariser Ver 
trag von 1856 erfolgte Befestigung der Aalandsinseln hatte es allerdings
	        

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Der Wirtschaftskampf Der Völker Und Seine Internationale Regelung. Verlag von Ferdinand Enke, 1920.
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