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Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

22 Die Entstehung des wirtschaftlichen Imperialismus. 
in Bereitschaft gehalten. Das indische Programm aber, das über Persien 
und den Persischen Meerbusen hinaus die Tore des Indischen Ozeans und 
das englische Indien bedrohte, war durch die Aufteilung der englischen 
und russischen Einflußsphären in Persien, Afghanistan und Tibet von 1907 
zu einem vorläufigen Abschlüsse gekommen. Das pazifische Programm, 
das durch den Erwerb von Wladiwostok und Port Arthur (1898) und die 
Besetzung der Mandschurei bereits Erfolge aufzuweisen hatte, mußte 
infolge der Niederlage im Kriege mit Japan im Frieden von Portsmouth 
(1905) geradezu aufgegeben werden. 
Das zweite Motiv der wirtschaftlichen Expansion bildet das mit dem 
Finanzminister W i 11 e einsetzende System der Industrialisie 
rung Kußlands. Im Jahre 1877 ging die schutzzöllnerische Handels 
politik Rußlands zum schroffen Prohibitivsystem über, indem sie den 
Einfuhrzoll um ungefähr 50 % erhöhte und alle Zölle fortan in Gold ein 
hob. Die deutsche Industrie (Wollweberei, chemische und die Maschinen 
fabriken), die innerhalb der russischen Zollmauern Filialen errichtete, 
drängte bereits im Jahre 1913 das englische Übergewicht auf dem russischen 
Markte derart zurück, daß sie 50 % der Gesamteinfuhr an sich brachte 
(v. Vogel, Wirtschaftskrieg 2, 1). Witte begünstigte die Gründung 
französischer, belgischer und deutscher 'Unternehmungen in Rußland 
seit 1889 derart, daß im Jahre 1901 bereits die Hälfte des industriellen 
Aufschwungs auf die Massenproduktion entfiel. Derart hatte Rußland 
mit dem Beginne des 20. Jahrhunderts aufgehört, ein r e i n e r Agrarstaat 
zu sein (W ir th, Weltgeschichte 220). Die wirtschaftliche Eroberung 
Rußlands durch Deutschland aber wurde durch den Handels- und Schiff 
fahrtsvertrag vom 29. Januär (10. Februar) 1894 und durch dessen Er 
neuerung während des Russisch-Japanischen Krieges im Jahre 1904 
wesentlich gefördert. Dem gegenüber hatte der Panslawismus gerade im 
Eindringen deutscher Arbeit und deutschen Kapitals den Grund für die 
in der ersten Hälfte 1914 zum erstenmal hervortretende Passivität der 
russischen Handelsbilanz gefunden. Die „Allrussische Gesellschaft“ von 
1914 nahm den „Kampf gegen die deutsche Vergewaltigung 
und für die Wiedergeburt Rußlands“ im Vereine mit vielen anderen Ge 
sellschaften gleichen Zieles auf. Bereits vor Ausbruch des Weltkrieges 
haben die Bezirkskongresse der Vertreter von Handel und Industrie, be 
sonders derer von Kiew, die übergroße wirtschaftliche Ab 
hängigkeit Rußlands von Deutschland betont (v. Vogel, Wirt 
schaftskrieg 2, 7). Der vom Zaren bestätigte Ministerratsbeschluß vom 
1. Juni 1916 setzte geradezu einen Ausschuß zur Bekämpfung der deutschen 
Vorherrschaft („Sassilje“) ein (v. Vogel, Wirtschaftskrieg 2, 134). 
Wir haben im russischen Imperialismus ein Beispiel für die Durch 
dringung der nationalen Bewegung mit wirtschaftlichen Zielen, aber auch 
ein Beispiel für die p o 1 i t i s c h e Abhängigkeit eines Landes von seiner
	        

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Der Wirtschaftskampf Der Völker Und Seine Internationale Regelung. Verlag von Ferdinand Enke, 1920.
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