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Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

24 
Die Entstehung des -wirtschaftlichen Imperialismus. 
torat über Abessinien durch den Vertrag vom 2. Mai 1889 mit Menelik 
begründet zu sein. Abessinien kam für Italien teils als Absatzgebiet, teils 
als Rohstoffgebiet wegen seines Reichtums an Baumwolle, Elfenbein, Gold, 
Gummi u. a. in Betracht. Der Vertrag mit Menelik gewährte zwar all 
gemeine Handelsfreiheit, verpflichtete aber nach dem italienischen Texte 
den Herrscher bei allen Verhandlungen mit auswärtigen Mächten sich der 
Vermittlung Italiens zu bedienen. Nach der Niederlage der Italiener 
bei Abba Garima (in der Nähe Aduas) hat der Frieden von Addis Abeba 
vom 26. Oktober 1896 Italien genötigt, das Protektorat aufzugeben und 
sich auf die wirtschaftliche Vorherrschaft allein zurückzuziehen. 
Für die Expansion im Mittelmeer schien vorerst die Erwerbung der 
Schutzherrschaft über Tunis durch Frankreich (1881) derart hindernd, daß 
Italien an die Seite des Zweibundes trat (1882). Doch hatte England 
Tunis schon 1878, als es Zypern besetzte, als Gegenleistung nach dem 
Kompensationssystem Frankreich zugesichert, so daß Italien trotz der 
starken Besiedlung durch italienische Arbeiter, Handwerker und kleine 
Kaufleute und der Nähe Siziliens darauf verzichten mußte. Der italie 
nische Imperialismus zog aber daraus die Lehre, daß er sich in einem 
Abkommen mit Frankreich von 1902 die Anwartschaft auf die Provinz 
Tripolis für den Fall einer Aufteilung der Türkei zusichern ließ; Frank 
reich erhielt dafür freie Hand in Marokko. Es bedeutet immerhin im 
Vergleiche zur nackten Gewalt, deren sich der wirtschaftliche Imperialis 
mus sonst bediente, bereits einen Ansatz zu einer rechtlichen Begrün 
dung von Kolonisationsansprüchen, wenn Italien in seinem Ultimatum 
an die Türkei vom 26./2T. September 1911 außer dem üblichen Vorwand 
der Unordnung und Vernachlässigung des Landes, sein Lebensinteresse 
am Erwerb von Tripolis und der Cyrenaika mit der geringen Ent 
fernung seiner Ansiedlungen von den italienischen Küsten begründete. 
So sehr die Kolonisation der Erythräa bei der Landung in Massaua 
durch den Mangel an jeder Vorbereitung, an jeder Kenntnis der Eigenart, 
der Sitten und selbst der geographischen Beschaffenheit des Landes litt, 
ebensosehr hat später die italienische Herrschaft in Libyen versucht, das 
wirtschaftliche Gedeihen der Eingeborenen durch Wegverbesserung, An 
lage von Wasserleitungen und Krankenpflege zu fördern (E g e 1 h a a f, 
Geschichte 561). 
Zum Eintritt in den Weltkrieg hat Italien das Streben nach Ver 
einigung aller von Italienern bewohnten Gebiete und nach Beherrschung 
des Adriatischen Meeres veranlaßt. 
Österreich-Ungarn. 
Von einem wirtschaftlichen Imperialismus Österreich-Ungarns 
kann nur in sehr bescheidenem Maße die Rede sein. Österreich als Agrar 
staat mit industriellem Einschlag in den Sudetenländern, und Ungarn
	        

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Der Pommersche Landbund. Vorstand des Deutschen Landarbeiter-Verbandes, 1920.
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