Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

Der Imperialismus der übrigexi Weltmächte. 
25- 
als ausgesprochener Agrarstaat mit geringer Industrie haben durch den 
Dualismus nach innen und den Schutzzoll nach außen ihre wirtschaftlichen 
Bedürfnisse wechselseitig zu befriedigen verstanden. Auf dem Weltmärkte 
war Österreich-Ungarn nur durch hochwertige Luxuswaren, nicht wie 
Deutschland durch Massenartikel vertreten (G runtzel, Wirtschafts 
politik 15). Nur im Zucker gingen zwei Drittel der Produktion nach aus 
wärts, besonders nach England. Der Agrarschutz durch Einfuhrzölle ist 
bis auf etwa 25% des Wertes der Ware gesteigert worden, und die Vieh 
einfuhr aus Serbien nicht nur durch Zölle gehemmt, sondern durch 
veterinärpolizeiliche Maßnahmen geradezu gesperrt worden. Durch das 
System der Ausfuhrprämien für Zucker hatte sich Österreich-Ungarn 
bis zur Brüsseler Zuckerkonvention vom 5. März 1902 an dieser bereits 
damals als verwerflich erkannten Art der wirtschaftlichen Ausdehnung 
beteiligt. Trotzdem ist die wirtschaftliche Produktion in Österreich 
infolge der Umwandlung vieler Bauernwirtschaften in Jagdgründe und 
infolge der veralteten Dreifelderwirtschaft oder der Egartenwirtschaft in 
den Alpenländern, des Mangels an ausreichendem natürlichem Dünger, 
und des geringfügigen Gebrauches von Kunstdünger nicht entsprechend 
gestiegen. Während des Weltkrieges hat Ungarn die freie Agrarausfuhr 
nach Österreich fast ganz gesperrt; dies wurde um so empfindlicher, als 
die Industrialisierung im Jahrzehnt von 1904—1914 sehr starke Fort 
schritte gemacht hatte (Stolper, Archiv für Sozialwissenschaft und 
Sozialpolitik 1916, 43, 178). Der Welthandel Österreich-Ungarns war 
im letzten Jahrzehnt vor Ausbruch des Weltkrieges nur um 50 %; der 
Deutschlands um 83 %, der Italiens um 78 %, der Englands um 52 %, 
der Frankreichs und Rußlands um je 62 % gestiegen (E u 1 e n b u r g, 
Möglichkeiten 116). Auch in der Industrie besteht keineswegs ausreichende 
Selbstversorgung; in wichtigen Massenartikeln ist Österreich auf die 
Einfuhr angewiesen, so in manchen Textilwaren, in Maschinen, chemischen 
Produkten u. a. 
Man hat daher diesen Zustand materieller Selbstversorgung als 
die Ursache des mangelnden Expansionstriebes bei einer Großmacht 
bezeichnet, die keine Kolonien und nur geringen Warenumsatz hat 
(K j eilen, Großmächte 9). Dennoch hatte Österreich-Ungarn im be 
schränkten Rahmen seiner Orientpolitik eine teils selbständige, teils von 
Deutschland beeinflußte wirtschaftlich-politische Ausdehnung versucht. 
Teils als Entschädigung für die Einbußen der habsburgischen Hausmacht 
in den Jahren 1859 und 1866, teils im Verfolge seiner historischen Mission 
der Kulturvermittlung zwischen Morgen- und Abendland (Sieger, 
Grundlagen 6 und 45) hatte Österreich-Ungarn beim Berliner Kongreß 
von 1878 den europäischen Auftrag zur Besetzung und Verwaltung von 
Bosnien und Herzegowina erhalten. Daß eine Beschränkung auf die reine 
Kulturmission von Anfang an nicht geplant war, geht sowohl aus dem
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Wirtschaftskampf Der Völker Und Seine Internationale Regelung. Verlag von Ferdinand Enke, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.