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Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

Dir Imperialismus der übrigen Weltmäolite. 
27 
Vereinigte Staaten von Amerika. 
Der Imperialismus der Vereinigten Staaten vonAmerika 
hat bald die politischen, bald die wirtschaftlichen Ziele mehr in den Vorder^ 
grund gestellt und trägt nach außen die Züge einer Weltniission für Völker 
freiheit und Völkergleiohheit; ja, die Intervention zu deren Gunsten wird 
schließlich geradezu zum Ausfluß einer sittlichen Pflicht und Verant 
wortlichkeit („responsibility“). 
Bereits George W ashington riet in seinem politischen Testamente 
von 1796 dem amerikanischen Volke, in seinen auswärtigen Beziehungen 
das Hauptgewicht auf Handelsverbindungen zu legen und „um 
garnende politische Bündnisse“ zu meiden. Die Monroedoktrin nach der 
Botschaft von 1823 ist in ihrer ursprünglichen Fassung nur ein Ausbau 
dieser Politik des Ausschlusses europäischer Einmischung in die Freiheit 
und Unabhängigkeit der Staaten der amerikanischen Kontinente 
(Strupp, Urkunden 1, 175). Sie wendet sich ihrem Wortlaute nach 
(I. Abschnitt, § 7) nur gegen neue europäische Kolonisationen; sie will 
unmittelbar nur die Gefahr des Übergreifens der russischen Expansion von 
Alaska nach Oregon und eine Intervention der Heiligen Allianz zugunsten 
spanischer Ansprüche in Mexiko verhindern. Es ist aber bezeichnend, 
daß sie (II. Abschnitt, §§ 48 und 49) auch die Ausdehnung des poli 
tischen Systems der europäischen Mächte auf irgendeinen Teil des 
amerikanischen Kontinents ablehnt. Den Kern dieser Systeme aber er 
blickt sie in der Absicht „der Unterdrückung oder anderweitigen Kontrolle 
der von den Vereinigten Staaten in ihrer Unabhängigkeit anerkannten 
Freistaaten“. Die Botschaft Monroes erklärt das politische System 
der Allianz als wesentlich von dem von Amerika verschieden. An diesen 
Grundgedanken hat Wilsons Eingreifen im Weltkriege angeknüpft. 
Als Vorläufer des wirtschaftlichen Imperialismus wird man auch 
m den Vereinigten Staaten den Hochschutzzoll nach dem Mac- 
Kinley-Tarif von 1890 ansprechen können. Er hat den europäischen 
Wettbewerb trotz der vorübergehenden Herabsetzung unter Cleve 
land schließlich im Dingleytarif von 1897 empfindlich getroffen. Auf 
diesen Protektionismus geht zu einem Teile die enorme Entwicklung 
der amerikanischen Industrie zurück. Der Prozentsatz der Ausfuhr an 
Fabrikswaren betrug in der Union im Jahre 1890 nur 6,17 %, stieg 
aber im Jahre 1900 auf 16,03 %. Der Prozentsatz sank in England 
von 51,81 % auf 41,19 %, in Frankreich von 17,82 % auf 15,62 %; nur 
in Deutschland stieg er in der gleichen Periode von 24,20 % auf 27,13 % 
(Wirth, Weltgeschichte 353). Die Kohlenerzeugung Nordamerikas 
ist in der Zeit von 1870—1909 besonders augenfällig gestiegen (von 
33 Millionen Tonnen auf 321 Millionen Tonnen), mehr als die Englands und 
Deutschlands. Im Jahre 1903 erzeugte die Union mehr Stahl als England,
	        

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Der Wirtschaftskampf Der Völker Und Seine Internationale Regelung. Verlag von Ferdinand Enke, 1920.
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