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Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

28 
Die Entstellung des wirtschaftlichen Imperialismus. 
Frankreich und Deutschland zusammengenommen. Zum anderen Teile 
ist der wirtschaftliche Aufschwung auf die Bildung besonders kapital 
kräftiger Kartelle zurückzuführen; es kam soweit, daß diese Ver 
bände schließlich 81 % des in der Industrie arbeitenden Kapitals be 
herrschten; namentlich Stahl und Erdöl waren derart vertrustet. Die 
amerikanische Produktion begann die Staatsgrenzen zu überschreiten; 
die Vanderbiltsche Panamabahn wie der Zucker- und Tabaktrust auf 
Kuba haben geradezu den Anstoß zu kriegerischen Interventionen gegeben. 
Hatte bereits die Monroedoktrin den Keim des politischen 
Imperialismus durch das Auftreten als Fürsprecher für den ganzen 
amerikanischen Kontinent enthalten, so wird diese positive 
Seite der Doktrin durch den Präsidenten Cleveland weiter ausgebaut. 
In dem Grenzstreite zwischen England und Venezuela setzte Cleve 
land den amerikanischen Schiedsspruch sogar gegen England durch (1895). 
Die Monroedoktrin wurde in ihrem panamerikanischen Cha 
rakter auf die wirtschaftlichen Machtverhältnisse gestützt 
(„we are practically sovereign on this continent“). Der Erwerb, 
der an Kokospalmen, Zuckerrohr und Pfeffer reichen Sandwichinseln als 
„Territorium Hawaii“ (1897), der Erwerb der an Zucker, Tabak und Kaffee 
ergiebigen Insel Kuba, von Puerto Rico, der Philippinen, der Suluinseln 
und Guam im Pariser Frieden (1898) sind Stufen der wirtschaftlichen wie 
politischen Expansion. Bedeutungsvoll für die Methode ist der Vertrag 
zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba vom 22. Mai 1903, dessen 
Art. 1 zunächst jede fremde Macht von der Niederlassung oder Kontrolle 
durch Kolonisation oder militärische oder maritime Unternehmungen auf 
Kuba ausschließt. Der Gefahr einer wirtschaftlichen Abhängigkeit Kubas 
durch Aufnahme von Anleihen sucht Art. 2 vorzubauen. Danach soll die 
Regierung von Kuba keine Anleihen aufnehmen, deren Verzinsung und 
Amortisation nicht im Verhältnisse zu den ordentlichen 
Einkünften nach Abzug der Verwaltungsauslagen steht. Die Ver 
einigten Staaten garantieren die Unabhängigkeit Kubas gemäß der Ver 
fassung vom 20. Mai 1902, behalten sich aber ein Interventionsrecht zu 
gunsten der Errichtung einer Kohlenstation vor (Strupp, Urkunden 2, 
112). An diesem Beispiele zeigte es sich, daß auch der Imperialismus 
Amerikas sich der üblichen Methode der formellen Unabhängigkeitser 
klärung mit tatsächlicher wirtschaftlicher Abhängigkeit bedient. 
Der wirtschaftliche Ausdehnungsdrang der Vereinigten Staaten ist 
für die Zukunft in erster Linie auf Mittel- und Südamerika gerichtet; er 
herrscht bereits in Honduras, Bolivia und Argentinien; in Westkanada 
ringt noch das amerikanische Kapital mit dem englischen. In zweiter 
Linie ist die Expansion auf die Gebiete des Stillen Ozeans gerichtet. Der 
Imperialismus betätigt sich insbesondere in China, wo 1910 unter der 
Führung Pierpont M Organs die Konzession zum Bau der west»
	        

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Die Zucker-Industrie Auf Cuba. Kayssler, 1887.
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