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Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

32 
Das Wesen des wirtschaftlichen Imperialismus. 
zu fördern, wenn er nach unbegrenzter, d. h. durch die Staatsgrenzen 
nicht gehemmter Ausdehnung der Wirtschaftskräfte drängt. Er wirkt 
infolge Zusammenfassung aller Volksktäfte im Wege der Organi 
sation. Er kann hierbei auch die privaten Wirtschaftsorganisationen 
nicht entbehren. Er baut vielmehr auf sie auf, wenn er nicht nur die 
einzelnen Wirtschaftssubjekte, sondern auch deren Organisationen, ins 
besondere die Interessengemeinschaften, die Eusionen, die Kartelle, die 
Trusts von Staats wegen fördert, ja vielleicht sogar den Bestand von 
Kartellen und anderen Zwangsmittel des Großkapitalismus geradezu 
durch Gesetze aufrecht hält. 
Das gesellschaftliche Bindemittel ist das Nationalgefühl 
geworden. Die Entstehung des wirtschaftlichen Imperialismus entspringt 
außer aus wirtschaftlichen Ursachen, auch aus den Forderungen einer 
nationalen Wirtschaftspolitik. Dadurch erhält der Materialismus 
der wirtschaftlichen Ausdehnung seinen sittlichen Gehalt. Ja, man kann 
sagen, daß der wirtschaftliche Imperialismus der modernen Zeit geradezu 
die wirksamste Betätigung der Volkszusammengehörigkeit geworden ist. 
Hochschutzzoll, Exportprämien, Monopolisierung einzelner Ausfuhrartikel, 
staatliche Unterstützung wissenschaftlicher Forschungen, Veterinärpolizei, 
stehen im Dienste der wirtschaftlichen Außenpolitik. Am schärfsten tritt 
er in jenen Staaten zutage, in denen eine zum völkerrechtlichen Subjekt 
geeinte Nation wirtschaftet, im Nationalstaat. Daher marschieren 
an der Spitze des wirtschaftlichen Imperialismus England, Frankreich, 
Deutschland und die Vereinigten Staaten von Amerika. Die wirtschaft 
liche Ausdehnung zeigte sich in den aus mehreren Nationen zusammen 
gesetzten Staaten schwächer, wie im alten Österreich-Ungarn. 
Der wirtschaftliche Imperialismus kann sich auf allen Gebieten 
der Volkswirtschaft betätigen. Die wirtschaftliche Ausdehnung kann 
sowohl die Landwirtschaft, wie das Gewerbe und die Industrie, wie den 
Handel erfassen. 
Der Imperialismus führt aber nicht nur zur Förderung der Ausfuhr 
und der Einfuhr von Gütern, sondern ebenso zu der von Menschen. Die 
Überschüsse der heimischen Arbeitskraft, die im Inlande unbeschäftigt sind, 
drängen auf Betätigung im Ausland; Überschüsse fremder Volkswirt 
schaften werden ins Inland gezogen. Der wirtschaftliche Ausdehnungs 
drang führt zunächst Menschen aus; voran gehen die Bioniere, wie 
Naturforscher, Missionare, Handelsagenten; es folgt bei zunehmendem Er 
folge die wachsende Abgabe überschüssiger Arbeitskräfte an das Aus 
land. Bald aber tritt unter dem Streben der Staatsgewalt, ihr menschliches 
Kapital unvermindert zu erhalten, eine Hemmung ein: der Staat bemüht 
sich seinen heimischen Arbeitskräften ausreichende und lohnende Arbeit 
im Inlande zu verschaffen. Dieser Gedanke der Erhaltung heimischer 
Arbeitskraft ist wieder eine der Ursachen fortschreitender Industriali
	        

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Der Wirtschaftskampf Der Völker Und Seine Internationale Regelung. Verlag von Ferdinand Enke, 1920.
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