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Grundlinien unserer Handelspolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Grundlinien unserer Handelspolitik

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundlinien unserer Handelspolitik
  • Title page
  • Index
  • Die Bedeutung der Handespolitik
  • Entwicklung unseres Außenhandels
  • Systeme der Handelspolitik
    Systeme der Handelspolitik
  • Aufgaben der Handespolitik
  • Mittel der Handelspolitik
  • Geschichtliche Entwicklung unserer Handelspolitik
  • Die gegenwärtige Zollgesetzgebung unserer Monarchie
  • Unsere wichtigsten Handelsgebiete
  • Die handespolitische Struktur der Monarchie

Full text

7 
Fabrikaten von 558-6 auf 1360-6, die Ausfuhr von Fabrikaten von 767-8 
auf 1686-6 Millionen Kronen. Holen wir in unserem Vergleiche noch mu 
20 Jahre weiter aus und stellen wir die Handelsziffern der Jahre 1870 und 1910 
einander gegenüber, dann ergibt sich eine Steigerung der Rohstoff-Einfuhr um 
mehr als das F ü n f f a ch e, nämlich von 338 Millionen Kronen auf 1831 Mil 
lionen Kronen, während die Rohstoff-Ausfuhr sich bloß etwas mehr als ver 
doppelte. In dieser Rohstoff-Ausfuhr stecken u. a. die gewaltigen Summen, 
für die wir jahrzehntelang Getreide und Vieh exportierten. In diesen 40 Jahren 
stieg ferner unsere Ausfuhr von Fabrikaten von 617 Millionen 
Kronen auf 1.586-6 Millionen Kronen, demnach um in ehr a ls eine 
M i l l i a r d e; die Einfuhr von Fabrikaten hob sich gleichfalls sehr bedeutend, 
wenngleich ihre Zunahme hinter der unserer Fabrikaten-Ausfuhr zurückbleibt. 
Sie stieg um 834-8 Millionen Kronen. 
Eine genauere Untersuchung der nach und von Österreich-Ungarn ein- und 
ausgeführten Waren ergibt, daß ein Zehntel unserer Gesamt 
einfuhr ans Baumwolle allein entfällt, 5 Perzent auf Schaf 
wolle, 2 Perzent auf Seide usw., sodaß nahezu e i n F ü n f t e l der ganzen 
Einfuhr dazu dient, unserer Textilindustrie die nötigen Rohstoffe zuzu 
führen. Rechnen wir die Garne, die nach Österreich-Ungarn eingeführt und hier 
zumeist verarbeitet werden, dazu, so erhöht sich diese Ziffer auf ein Viertel der 
gesamten Einfuhr. In den absoluten Ziffern des Jahres 1911 ausgedrückt, 
ergab sich damals ein Wert der gesamten Einfuhr von T e x t i l r o h st o f f e n 
von nahezu 600 Millionen K r o n e n, eine Summe, die sich bei 
Einrechnung der eingeführten Garne auf fast 800 Millionen Kronen steigert. 
Daß unsere Textilindustrie aber noch sehr entwicklungsfähig ist, läßt die Tatsache 
erkennen, daß inmrer noch die Einfuhr von Textilfabrikaten nahezu 8 Perzent 
der gesamten Einfuhr beträgt. Weitere wichtige Einfuhrartikel, die für unsere 
Industrie von Bedeutung sind, sind u. a. Metalle, Eisen, Sämereien, Felle 
und Häute usw. Auch in unserer Ausfuhr zeigt sich die Industrialisierung. 
Beiläufig 10 Perzent der Gesamt-Ausfuhr bilden die Erzeug 
nisse unserer Textilindustrie,8PerzentdieunsererZucker- 
1 n d u st r i e; von großer Bedeutung ist ferner für uns die Ausfuhr von Kon 
fektionswaren, Holzwaren, Eisenwaren, Maschinen, Apparaten usw., sowie von 
Lederwaren, Metallwaren, Papierwaren usw. Die namentlich angeführten 
Industrien allein liefern rund 40 Perzent unserer Gesamtausfuhr. 
Anderseits bestehen in der L a n d- u n d F o r st w i r t s ch a f t Österreich- 
Ungarns heute noch st a r k e Exportinteressen. Wenn, auch die 
Ausfuhr von Getreide und Schlachtvieh int großen und ganzen bedeutend 
zurückgegangen ist, werden doch noch zahlreiche Produkte der Land- und Forst 
wirtschaft in sehr bedeutenden Mengen und Werten ausgeführt. 4—5 Perzent 
unserer gesamten Ausfuhr bildet die E i e r - Ausfuhr, 10 Perzent die Holz- 
Ausfuhr, 4 Perzent Ausfuhr von Kohle, fast durchwegs Braunkohle, je 
2 bis 3 Perzent die Ausfuhr von O b st, Fellen und Häuten, Malz usw. 
Zusammenfassend ist also, tote bereits oben festgestellt, neuerdings zu sagen, 
daß mit der f o r t s ch r e i t e n d e n Industrialisierung die Mon 
archie mehr und mehr in die Weltwirtschaft hineingewachsen ist, daß ein ständig
	        

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Grundlinien Unserer Handelspolitik. Verlag des Katholischen Volksbundes für Österreich, 1913.
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