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Verkehrsgeographie der Eisenbahnen des europäischen Rußland

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Bibliographic data

fullscreen: Verkehrsgeographie der Eisenbahnen des europäischen Rußland

Monograph

Identifikator:
1013744764
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-38565
Document type:
Monograph
Author:
Tuckermann, Walther http://d-nb.info/gnd/117434353
Title:
Verkehrsgeographie der Eisenbahnen des europäischen Rußland
Place of publication:
Essen
Publisher:
G. D. Baedeker, Verlagshandlung
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 123 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
5. Verkehrsgeographie der russischen Eisenbahnen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Verkehrsgeographie der Eisenbahnen des europäischen Rußland
  • Title page
  • Contents
  • 1. Geschichte der russischen Bahnen
  • 2. Der Umfang des russischen Eisenbahnnetzes und seine geographische Gliederung. Staats- und Privatbahnen in der Gegenwart
  • 3. Die Aufgaben der nächsten Zukunft, Nordbahnprojekte des Kriegsjahres 1914/1915
  • 4. Die strategische Bedeutung der russischen Bahnen und die Eisenbahnpolitik in Polen. Zweigleisige Bahnen. Straßenbaupolitik
  • 5. Verkehrsgeographie der russischen Eisenbahnen
  • Index

Full text

71 
Linie von Warschau über Radom nach Ostrowiez wäre in einer Länge 
von 140 W zu erbauen. Diese Beispiele ließen sich noch sehr vermehren. 
Wohl nirgends durchlaufen die Kurswagen zwischen zwei Städten so 
seltsame, kreuz und quer sich anschließende Linien, wie in Rußland, 
das beste Zeichen, daß das Bahnnetz noch große Lücken hat. 
Einen der empfindlichsten Nachteile für den großen russischen 
Verkehr bildete lange Zeit das Fehlen von Brücken. Bereits bei älteren 
Bahnanlagen wurden häufig die Brückenbauten über große Flüsse auf 
geschoben. Die Bahn von Rasdjelnaja nach Kischinew wurde schon 1871 
gebaut, aber die Brücke über den Dnjestr bei Bender kam erst 1875 
zustande. Bereits 1876 hatte das in der Steppe und am Wüstenrand 
gelegene Orenburg seinen Schienenstrang erhalten, aber die gewaltige 
Wolgabrücke bei Batraki wurde erst 1880 vollendet. Die private Loso- 
waja-Sewastopolgesellschaft baute zwar im Jahre 1873 eine Zweiglinie 
von Sinelnikowo bis jenseits Nischnednjeprowsk zum Dnjepr, aber die 
Einmündung über den Fluß in das wichtige Jekaterinoslaw kam erst 
1884 zustande, als der Staat mit dem Bau der Kriwoi Rögbahn auch die 
1246 m lange Brücke anlegte. 
Bis ganz vor kurzem überschritt als einzige Bahn die Wolga unter 
halb Rybinsk, bis wohin man den Oberlauf des Flusses reichen lassen 
kann, die sibirische Bahn. Erst neuerdings werden diese Unterlassungen 
beseitigt. Auch hier greifen unsere Kartenwerke manchmal den Tat 
sachen voraus. Bei den Wolgahäfen, fast regelmäßig bei Swijashsk 
(—Kasan) verzeichnen sie die Brücken als bereits bestehend. Im Frühjahr 
1913 wurde die Bahnbrücke bei Jaroslawl über die 700 m breite Wolga 
vollendet, die zugleich mit dem Umbau der Schmalspurstrecke Jaros 
lawl-—Wologda die Leitung von Zügen von Moskau über Wologda nach 
Wjatka, Perm und Tscheljabinsk ermöglicht. Die Brücke über die 
Wolga bei Swijashsk ist schon seit mehreren Jahren im Bau, aber immer 
noch nicht fertig. Sie wird die Fahrt von Moskau nach Kasan erheblich 
erleichtern und verbessern. Im Bau begriffen ist auch die Brücke über 
die Wolga bei Simbirsk. Die jenseits der Wolga angelegte Bahn ist 
von Tschasownja bereits bis Bugulma gediehen und wird nach Tschischmy 
kurz vor Ufa in die sibirische Bahn geleitet werden. Im Verein mit der 
auf dem rechten Ufer gelegenen älteren Strecke Insa—Simbirsk wird 
die die sibirische Bahn entlastende Linie ein wertvolles Glied im inner 
russischen Verkehr werden und Simbirsk zu einem sehr wichtigen Punkt 
im Osten machen. Wie Jaroslawl über Nacht zur Großstadt erwuchs, 
so wird auch Simbirsk ein vortreffliches Beispiel sein, wie verhältnis 
mäßig schnell die Flußorte im Verein mit Eisenbahnen und Brücken 
bauten auf blühen. Unterhalb Batraki erreichen 6 Bahnen die Wolga, 
davon endigen allein 3 in Zarizyn. Auch an der unteren Wolga sind 
nach den neuesten Beratungen Brückenbauten zu erwarten. In Be 
tracht kommen in erster Linie Brücken bei Zarizyn und bei Saratow.
	        

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Verkehrsgeographie Der Eisenbahnen Des Europäischen Rußland. G. D. Baedeker, Verlagshandlung, 1916.
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