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Die Eingliederung der vertriebenen Elsass-Lothringer in das deutsche Wirtschaftsleben im Augenblick seines Tiefstandes

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Bibliographic data

fullscreen: Die Eingliederung der vertriebenen Elsass-Lothringer in das deutsche Wirtschaftsleben im Augenblick seines Tiefstandes

Monograph

Identifikator:
101398451X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24500
Document type:
Monograph
Author:
Ernst, Robert http://d-nb.info/gnd/105520864X
Title:
Die Eingliederung der vertriebenen Elsass-Lothringer in das deutsche Wirtschaftsleben im Augenblick seines Tiefstandes
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Vereinigung Wissenschaftlicher Verleger, Walter de Gruyter & CO., vormals G.J. Göschen'sche Verlagshandlung, J. Guttentag, Verlagsbuchhandlung, Georg Reimer, Karl J. Trübner, Veit & Comp.
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 189 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Hauptteil. Die Ursachen der Abwanderung und ihr Umfang
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Eingliederung der vertriebenen Elsass-Lothringer in das deutsche Wirtschaftsleben im Augenblick seines Tiefstandes
  • Title page
  • Contents
  • I. Hauptteil. Die Ursachen der Abwanderung und ihr Umfang
  • II. Hauptteil. Der Wanderungsvorgang Elsass-Lothringischer Bevölkerungsgruppen unter dem Gesichtspunkt der Einwanderung nach Deutschland
  • III. Hauptteil. Der Wanderungsverlauf und die im Zusammenhang damit getroffenen Massnahmen
  • Schluss. Die Lösung des Problems in ihrer politischen Bedeutung

Full text

allein läßt sich, wie gesagt, die Begeisterung der elsaß 
lothringischen Bevölkerung in den November tagen 1918 
nicht erklären. Die Hoffnung auf bessere wirtschaftliche 
Verhältnisse, die Erlösung aus langem Kriege, die Freude 
der Besitzenden den ,,roten“ Deutschen entronnen zu sein, 
die Hoffnung auf freies, selbständiges bürgerliches Leben, 
der oben erwähnte Eindruck der Unmassen siegreichen 
Truppen, schufen das Bild einer in ihrer Gesamtheit zu 
Frankreich hinneigenden Bevölkerung. So wenigstens in 
den Städten. Die Bauernschaft besah sich die neuen Ver 
hältnisse größtenteils mit ruhigerem Gemüt. Aber die 
Städte mit ihren Massen gaben den Ausschlag. Der größte 
Teil der Deutschgesinnten zog sich vor dieser Selbstver 
ständlichkeit einer Einverleibung in Frankreich völlig zu 
rück, ein Teil bekannte sich aus Furcht zu Frankreich. 
So hatten die seit 1870 eingewanderten Deutschen 
keinerlei Rückhalt, ebensowenig die einheimischen Ele 
mente, die im Kampf gegen da,s Welschtum vor dem 
Kriege und während des Krieges Führer gewesen waren. 
Wie zurZeit von Revolutionen die niedrigsten Instinkte 
entfesselt werden, die fragwürdigsten Gestalten zu Führern 
werden, so auch während der politischen Umwälzung in 
den Reichslanden unter dem Zeichen fanatisch-romanischen 
Chauvinismusses. Die unter dem Deckmantel militärischer 
Notwendigkeit vollzogenen Ausweisungen altdeutscher El 
saß-Lothringer waren begleitet von den Auswüchsen natio 
nalen Hasses der französisch gesinnten Teile der ein 
heimischen Bevölkerung und der aus dem Innern Frank 
reichs zuziehenden Franzosen. Aus den Ausweisungen 
wurde ein Hinauswerfen ohne Hab und Gut. Nicht genug 
damit, daß viele im wahrsten Sinne des Wortes ihre 
Heimat verlassen mußten, wurden sie wie Verbrecher 
hinausgejagt. Und aus den einzelnen Ausweisungen wurde 
ein ganzes System. Ein System im Dienste der Erringung 
der Sympathien der Einheimischen, indem diese durch ano 
nyme Denunziation Konkurrenten von einem Tag zum 
anderen vertreiben oder sich an persönlichen Feinden 
rächen konnten.
	        

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Die Eingliederung Der Vertriebenen Elsass-Lothringer in Das Deutsche Wirtschaftsleben Im Augenblick Seines Tiefstandes. Vereinigung Wissenschaftlicher Verleger, Walter de Gruyter & CO., vormals G.J. Göschen’sche Verlagshandlung, J. Guttentag, Verlagsbuchhandlung, Georg Reimer, Karl J. Trübner, Veit & Comp., 1921.
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