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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

Object: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
1014011027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25942
Document type:
Monograph
Author:
Prion, Willi http://d-nb.info/gnd/101278861
Title:
Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1936
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 240 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
D. Die Wirtschaftlichkeit
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

506 
Bavle. 
der Geisteswissenschaften. Wie die Ethik, so hlieb die 
Geschichte ihrem Plane und ihrem Ausbau fremd. Bei Male- 
branche insbesondere muss alles historische Wissen als Folie 
dienen, um den Wert der echten und zeitlosen Wahrheiten der 
Mathematik und Logik umso deutlicher hervortreten zu lassen. 
Zum Begriff wahrhafter Erkenntnis gehört ihm nur die Gesamt- 
heit derjenigen Sätze, „die auch Adam verstehen und besitzen 
gonnte‘“.®) Es ist, als sollte die gesamte zeitliche Entwicklung 
zurückgetan und alles Wissen wieder aus einem primitiven Ur- 
stande des Bewusstseins neu entdeckt werden. Dieser Gegensatz 
von Vernunft und Geschichte bildet auch für die Zeitgenossen 
ainen entscheidenden Zug im Bilde des Cartesianismus. Immer 
von neuem wird bei den Gegnern der neuen Lehre, wie bei Huet, 
lie Klage laut, dass mit ihr alle gelehrte wissenschaftliche Kultur 
vernichtet werde und die alte „Barbarei“ wieder hereinbreche. 
Die eigentliche Gefahr aber, die aus dieser Lücke im logischen 
System erwuchs, lag in Wahrheit in einer anderen Richtung. So 
‘ange die Philosophie die Geschichte von ihrem Forum ver- 
wies, so lange blieb die Auffassung des historischen Geschehens 
durch die Offenbarung beherrscht und beschränkt. Wir können 
dies bei Pascal verfolgen, dem die Geschichte der Menschheit, 
ihr Sinn und ihr Gehalt, in dem Umkreis der biblischen Bücher 
anthalten und beschlossen ist; wir finden es bei Malebranche 
bestätigt, der, dem Grundprinzip seines Rationalismus zum Trotz, 
in allen Fragen der Theologie ausdrücklich die Tradition als 
die letzte und alleingiltige Instanz anerkennt.®) Damit ist die 
Aufgabe, die Bayle vorfand, klar umschrieben: die Kritik des 
Dogmas kann nicht anders, als mit der Kritik der geschichtlichen 
Jeberlieferung, mit der genauen Prüfung und Sichtung ihrer 
Quellen und Zeugnisse beginnen. Der Doppeltitel des „Diction- 
naire historique et critique“ bezeichnet in dieser Rücksicht 
eine innere Einheit; der Kampf gegen das theologische Schul- 
system wird nunmehr auf dessen eigenem Gebiete aufgenommen 
and mit seinen eigenen Mitteln und Waffen durchgeführt 
Wie aber liesse sich eine Kritik von Tatsachen und Tatsachen- 
wahrheiten denken, wenn nicht feste und dauernde Maassstäbe, 
wenn nicht unverbrüchliche Regeln gefunden werden könnten.
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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