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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1014011027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25942
Document type:
Monograph
Author:
Prion, Willi http://d-nb.info/gnd/101278861
Title:
Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1936
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 240 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
A. Die Grundlagen
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
    Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

2. Die neueren Krisentheorien. 
29 
diese Frage entstanden, durch welche unsere Kenntnis dieser wich 
tigen Zusammenhänge sehr bereichert worden ist. Eine kurze Über 
sicht über einige der wichtigsten dieser neueren Erklärungsversuche 
soll zeigen, worin das Wesentliche dieses Fortschrittes bestanden hat. 
Eine gewisse Beziehung zu der älteren Auffassungs- und Be 
trachtungsweise, welche vor allem die Zeit und die Ursachen des 
Niederganges, also die eigentliche Krise, erklären wollte, hat die 
Krisentheorie von Tugan-Baranowsky, auf welche zuerst kurz 
eingegangen werden soll. Sie steht auch in keinem Zusammenhänge 
mit. den damaligen Störungen im deutschen Wirtschaftsleben, sondern 
baut vor allem auf den Erfahrungen des englischen Wirtschaftslebens 
auf. Die Auffassung Tugan-Baranowskvs berührt sich auf der einen 
Seite sehr enge mit den Lehren der klassischen Nationalökonomie, 
denn er hält an dem Grundgedanken der Lehre von James Mill, 
Ricardo und Say fest, daß sich in der Gesamtsumme Angebot und 
Nachfrage auf dem Warenmärkte decken müssen. Auf der anderen 
Seite hat er als Sozialist sehr enge Berührungspunkte mit den Lehren 
des Sozialismus, vor allen mit denjenigen von ,Karl Marx. Er hält 
auch an der Lehre von der Periodizität der Krisen fest. Das 
Wesentliche für die Entstehung der Krisen liegt für Tugan-Bara- 
nowski in der Tatsache, daß, die verschiedenen Zweige der Produktion 
sich nicht gleichmäßig entwickeln und daß sich hieraus dann Stö 
rungen ergeben. 
„In Phasen des Aufschwunges wird das neue stehende Kapital 
der Gesellschaft geschaffen. Die ganze gesellschaftliche Industrie 
nimmt eine eigenartige Schichtung an. Die Erzeugung der Produk 
tionsmittel wird in den Vordergrund gerückt. Eisen, Maschinen, 
Instrumente, Schiffe, Baumaterialien werden in viel größerer Menge 
als früher gefordert und hergestellt. Am Ende ist das neue stehende 
Kapital fertig; neue Fabriken, neue Schiffe, neue Häuser sind gebaut, 
neue Eisenbahnlinien sind ausgeführt. Da vermindern sich aber die 
Neugründungen. Die Nachfrage nach allen Materialien, welche die 
Elemente des stehenden Kapitals bilden, erfährt eine Einschränkung. 
Die Einteilung der Produktion hört auf, proportioneil zu sein, Ma 
schinen, Instrumente, Eisen, Ziegelsteine, Bauholz werden weniger 
als früher verlangt, weil die Neugründungen abgenommen haben. Da 
aber die Produzenten der Produktionsmittel ihr Kapital aus ihren 
Unternehmen nicht herausziehen können, und zudem erfordert, 
die Größe des angelegten Kapitals in Form der Bauten, Maschinen 
usw. eine Fortführung der Produktion (sonst wirft das; müßig da 
stehende Kapital keine Zinsen ab), so entsteht eine Überproduktion 
der Produktionsmittel. Infolge der Abhängigkeit aller Produktions- 
Mombert, Stadium der Konjunktur. 3
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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