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Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

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Bibliographic data

fullscreen: Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!

Monograph

Identifikator:
1014015472
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24472
Document type:
Monograph
Author:
Ladendorf, Friedrich
Title:
Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag Otto Elsner Verlagsgesellschaft m.b.H
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
1. Teil. Allgemeine Grundsätze der Steuerpolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!
  • Title page
  • Contents
  • 1. Teil. Allgemeine Grundsätze der Steuerpolitik
  • 2. Teil. Kritik des geltenden Steuerwesens
  • 3. Teil. Das neue System
  • 4. Teil. Zusammenfassende Kritik des neuen Systems

Full text

15 
dürfen. Es liegt zwar, besonders für den Laien, sehr nahe, zu 
sagen: Die Steuern müssen in erster Linie und hauptsächlich von den 
leistungsfähigsten Leuten, also vom Kapital, aufgebracht werden. Dieser 
Gedanke enthält zweifellos einen richtigen Kern, darf aber auch nicht 
überspannt werden durch eine allzu starke steuerliche Erfassung 
des Kapitals. Die Notwendigkeit und wirtschaftliche Zweckmäßig 
keit des Kapitals anzuzweifeln, bedeutet einen schweren Fehler. Es 
ist bekannt, daß die Sozialdemokratie seit über 50 Jahren bestrebt 
ist, den Haß gegen den Kapitalismus großzuziehen, und daß sie 
hiermit nur allzustarken Erfolg hatte. Bedauerlich hierbei war, daß 
nicht nur der Haß gegen den Kapitalismus großgezogen wurde, 
sondern leider auch der Glaube, daß Geld alles bedeutet. Es steht 
ja außer Zweifel, daß dieser Satz für den einzelnen richtig ist; für 
die Gesamtheit ist er es aber nicht. Wenn z. B. jemand in den 
Besitz einer Million gelangte, so könnte er sich gewiß bedeutend mehr 
leisten als die einzelnen der großen Masse. Hätte dagegen jeder 
einzelne eines Tages eine Million erhalten, was technisch durchaus 
durch das Drucken einer entsprechendeu Menge Papiergeld durch 
führbar gewesen wäre, so wäre die Gesamtlage die gleiche geblieben, 
denn alle Dinge hätten mit Naturnotwendigkeit eine kolossale Preis 
steigerung erfahren, und niemand hätte sich auch nur um einen Deut 
besser gestanden als bisher. Es wäre zu wünschen, daß den Massen 
endlich das Verständnis beigebracht würde und beizubringen wäre, 
daß nicht Geld, sondern nur ihre eigene Arbeit ihre Lebenslage ver 
bessern kann. Hier möchte ich einschalten, daß meine Auseinander 
setzungen sich nicht auf die jetzige, anormale, sondern auf die nor 
male Zeit vor dem Kriege beziehen. Abgesehen von seinen gewiß 
vorhandenen schlechten Seiten, die aber eingeschränkt werden können, 
ist der Kapitalismus in seinen Gesamtleistungen sicherlich der Freund 
der Masse. Sehen wir einmal ganz von Geld und Kapitalismus 
ab und betrachten die Sache nur vom Standpunkt des aus der 
Sozialdemokratie folgerichtig entstandenen und heute in den Groß 
städten so weit verbreiteten Kommunismus mit seiner Hauptforderung: 
gleichmäßige Verteilung aller Produkte auf alle Mitglieder des Volkes. 
Um zu leicht verständlichen Zahlen zu kommen, wollen wir 
uns wieder einen Wirtschaftskörper von nur 100 Personen vorstellen, 
die hundert Tonnen lebenswichtige Massenartikel (Getreide, Fleisch, 
Fett usw.) herstellen. Bei kommunistischer Verteilung hätte jeder
	        

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Wie Deutschland Seine Schulden Bezahlen Kann! Verlag Otto Elsner Verlagsgesellschaft m.b.H, 1921.
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