Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Object: Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1014015472
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24472
Document type:
Monograph
Author:
Ladendorf, Friedrich
Title:
Wie Deutschland seine Schulden bezahlen kann!
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag Otto Elsner Verlagsgesellschaft m.b.H
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2. Teil. Kritik des geltenden Steuerwesens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundsätze der Volkswirtschaftslehre
  • Title page
  • Contents

Full text

6. Kap. Schauplatz und Ausdehnung der Güterproduction. 
95 
einer oder gar unter zwei Schichten von Groß- resp. Mittelpächtern, die 
zwischen ihnen und trägen, nur dem Vergnügen huldigenden oder im poli 
tischen Parteien- und Jntriguentampfe stehenden Besitzern die Vermittler bilden, 
werden diese nämlich niedergedrückt und besitzen nur das zum Leben Nöthigste. 
Dabei ist nicht etwa der Ertrag des Bodens ein größerer geworden, sondern 
Sicilien z. B. hat, wie allbekannt, durch die irrationelle Wirtschaft verelendender 
Pächter und habgieriger Speculanten, welche deren Pachtzinse nach Mög 
lichkeit erhöhen, von seiner altberühmten Fruchtbarkeit viel verloren. Was soll 
rnan aber erst von der gewaltsamen Enteignung freier Bauern durch rohe 
Feudalherren sagen, wie sie in den anarchischen Perioden der mittelalterlichen Ent 
wicklung so häufig war, oder durch die juristischen Kniffe rafsinirter Grundherren, 
wie sie nicht selten am Ausgange des deutschen Mittelalters vorkam? Wenn um 
diese Zeit in vielen Gegenden Deutschlands die bis dahin freie bäuerliche Be 
völkerung hörig wurde und an die Stelle der für ihr eigenes Wohl arbeitenden 
Bauern unzufriedene, faule Hörige traten, die ihr Gütchen mit Frohnden und 
Zinsen überlastet sahen oder gar als Arbeiter auf neuen Großwirtschaften 
verwendet wurden, so war das sowohl in socialer als in ökonomischer Hinsicht 
gennß em Wechsel zum Schlechtem. Solcher Beispiele ließen sich leider noch 
gar viele aufführen. Man kann ihnen aber auch andere entgegenstellen, welche 
einen heilsamen Wechsel zum Gilten bedeuten.' So ist die Umgestaltung, die 
Frankreich am Ende der karolingischen Periode durchmachte, als man die 
lörigen Knechte zur selbständigen Bewirtschaftung auf Güter versetzte, von 
denen sie nur bestimmte Abgaben zu entrichten hatten, die Quelle wirtschaft- 
lichen Fortschritts und der allmählichen Emancipation der Hörigen geworden 
1 , 7.7""?, '"" Abschluß d°s 13. Jahrhunderts beinahe vollzogen 
' . /7" ļ>à der dem mildern Grade der persönlichen M- 
h-ngtgkett ahnltche Cotonai der spatrömischen Weltreichs in den durch die 
Oktaven- „Nd die Latisnndienwirtschast landtvirtschastlich verarinteu Landern 
sselben zum Theil bessere agriculturelle Verhältnisse geschaffen. 
Aiif dem Gebiete der Industrie und des Gewerbes verhält es sich ganz 
s ķolnmt vor, daß kleine und mittlere Unternehmungen aus dein 
run e nicht zu großen verschmolzen werden, weil die in ihnen beschäftigten 
r etter leichter bedrückt werden können, als wenn dieselben, in großer Anzahl 
n ebcutenben Manufacturen vereinigt, sich leichter zu affociiren uud leichter 
"r 1 die beaufsichtigenden Organe der öffentlichen Gewalt geschützt zu werden 
ermöchten. Namentlich die Hausindustrie gewisser Länder, wie die der böhmischen 
e er oder der Eonfectionsarbeiter in gewissen Großstädten, wie London und 
ìen, überhaupt das nicht mehr zu rettende Handwerk gewisser Productions- 
zweige liefern nach den Berichten der staatlichen Gewerbeinspectoren, z. B. 
10 Österreich, hierfür die traurigsten Belege. Dahingegen ist in frühern
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Grundsätze Der Volkswirtschaftslehre. Herder, 1896.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.