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Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit

Monograph

Identifikator:
1014334349
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-41140
Document type:
Monograph
Author:
Piechottka, Erwin
Title:
Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Hans Robert Engelmann
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Der Sozialindividualismus in der Wirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit
  • Title page
  • Die deutsche Wirtschaft am Scheidewege
  • Die Arbeit als Werteinlage
  • Der Sozialindividualismus in der Wirtschaft
  • Die Kapitalisierung der Arbeit
  • Die Arbeitsaktie
  • Der Arbeiter als Mitunternehmer
  • Ausführungsmöglichkeiten
  • Die Beteiligungssysteme
  • Unter dem Druck der Reparationen
  • Die Steueraktie
  • Entstaatlichung von Post und Eisenbahn
  • Ausblick

Full text

14 
Boden des Ganzen und für das Ganze in größtmöglichster Frei 
heit zur größtmöglichen Entfaltung der sozialen Energien zu ge 
langen. Das allgemeine Prinzip der Arbeit des Einzelnen im eigenen 
notwendigen Interesse aber für das Ganze und im Rahmen des 
Ganzen führt zur Gleichrichtung aller Kräfte in der Volks 
wirtschaft, auch zur Interessengemeinschaft zwischen 
Kapital und Arbeit. Der Sozialindividualismus baut also von 
unten auf, alle Kräfte in der gleichen Richtung zu dem 
gleichen Ziele führend, naturnotwendig aus dem Eigen 
interesse heraus. Der Sozialindividualismus ist keine Theorie, 
sondern Wirklichkeit. Er gründet sich auf die bestehende, historisch 
gewordene Rechtsordnung, und seine wirtschaftliche Durch 
führung verlangt keine Umstellungen, sondern nur die gerechte 
Wertung der in der Wirtschaft tätigen Kräfte. Der Sozialindivi 
dualismus ist die Ersetzung der sozialen Ungerechtigkeit in 
der Wirtschaft durch allgemeine soziale Gerechtigkeit. 
Er ist die selbstverständliche Lösung, sobald der Arbeit ihrem Werte 
und ihrem Rechte nach Gleichheit mit dem Kapital zugesprochen 
wird. Die Gleichberechtigung, die als das Symbol der neuen Zeit 
gilt, begründet und bedingt in der Wirtschaft den Sozialindividua 
lismus. 
Dem entspricht die praktische Lösung. Die Gleichberech 
tigung von Kapital und Arbeit ist so zu verstehen, daß dem 
arbeitenden Menschen sein bisher vorenthaltenes Recht gegeben 
wird. Arbeit war bisher eine Ware, die man kaufen konnte. Wenn 
man sie gekauft hatte, ging es den Arbeitenden nichts an, was der 
Käufer damit machte. Mit Lohn oder Gehalt wurde er abgefunden, 
der Dienstvertrag begrenzte seine Rechte dahin, daß er die 
Arbeit gab und den Preis dafür erhielt. Der Kampf um ein 
menschenwürdiges Dasein führte zum Schutz der arbeitenden 
Persönlichkeit. Die sozialen Rechte aber, die dem Arbeiter ver 
liehen werden, bildeten nur einen Schutz für seine Persönlichkeit, 
und erst das Betriebsrätegesetz schuf ein Recht des Arbeiters 
im Betriebe, in dem früher der Unternehmer nach seinem Willen 
frei geschaltet hatte. Die Gleichberechtigung von Kapital und 
Arbeit setzt die Arbeit als Wert in die Volkswirtschaft ein, 
der nicht mehr käuflich ist, sondern mit dem sich das Kapital 
assoziieren muß, wenn es ihn gewinnen will. Die Arbeitskraft wird 
dadurch gewissermaßen kapitalisiert. Von dem Gesamtkapital, 
das die Arbeitskraft eines Menschenlebens darstellt, setzt der 
arbeitende Mensch einen gewissen Teilbetrag ein, der durch die
	        

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Gleichberechtigung von Kapital Und Arbeit. Verlag von Hans Robert Engelmann, 1921.
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