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Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit

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Bibliographic data

fullscreen: Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit

Monograph

Identifikator:
1014334349
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-41140
Document type:
Monograph
Author:
Piechottka, Erwin
Title:
Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Hans Robert Engelmann
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (64 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Arbeitsaktie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit
  • Title page
  • Die deutsche Wirtschaft am Scheidewege
  • Die Arbeit als Werteinlage
  • Der Sozialindividualismus in der Wirtschaft
  • Die Kapitalisierung der Arbeit
  • Die Arbeitsaktie
  • Der Arbeiter als Mitunternehmer
  • Ausführungsmöglichkeiten
  • Die Beteiligungssysteme
  • Unter dem Druck der Reparationen
  • Die Steueraktie
  • Entstaatlichung von Post und Eisenbahn
  • Ausblick

Full text

27 
ganz hervorragenden Steigerung der Leistungsfähigkeit ausgewirkt. 
Es würde deshalb in keiner Weise gerechtfertigt sein, die bisherige 
Entwicklung umzukehren und den Individualismus, wo er Werte 
schafft, durch einen Sozialismus oder Solidarismus zu ersetzen, 
weil dadurch gerade die Triebkraft der hochentwickelten Wirt 
schaftsfaktoren ausgeschaltet wird. Weil die sozialistischen Lö 
sungen darauf hinausgehen, sind sie gescheitert, da man letzten 
Endes doch einsehen mußte, daß ohne die Ausnutzung der indivi 
duellen Triebkräfte der Unternehmer in der Volkswirtschaft keine 
Entwicklung möglich ist. Dadurch aber, daß die ganze Wirtschaft 
auf das einheitliche individualistische Prinzip eingestellt wird, ent 
stehen außerordentliche Entwicklungsmöglichkeiten für jeden ein 
zelnen in der Wirtschaft tätigen Menschen, und damit ist eine 
überreiche Quelle neuer Energien erschlossen, die sich produktiv 
im allgemeinen Interesse entfalten können. Wegen dieser imma 
nenten Kräfte wird sich der Sozialindividualismus durch seine 
gesunden Grundlagen gegen alle Widerstände mit Naturgewalt 
durchsetzen, selbst wenn die Widerstände noch weiter wie bisher 
durch den politischen Kampf gesteigert werden sollten. Die Aus 
wirkung des soziahndividualistischen Systems beseitigt auch die 
Gefahren, die im bisherigen System gegenseitigen Kampfes, die 
Trustentwicklung, in sich birgt. Denn den Trusten und Kon 
zernen stehen die entsprechend zusammengefaßten Energien 
der Arbeitsaktien gegenüber und halten ihnen die Wage. Es 
wird ganz gleichgültig, wie weit und bis zu welcher Höhe sich das 
Kapital zusammenschließt, weil in der gleichen Weise sich auch 
die Macht der Arbeitsaktien akkumuliert. Die Arbeit wird da 
durch gegenüber jedem Kapital in gleich günstiger Lage 
bleiben, da die Zusammenfassung der kapitalistischen Energien 
auch die entsprechende Zusammenfassung der sozialen Energien 
bedingt. Dieses Gleichgewicht der Kräfte stellt einen wertvollen 
Friedensfaktor dar, und unsere Wirtschaft braucht Frieden. 
Wenn von Arbeitnehmerseite gegen die Beteiligung eingewendet 
wird, daß eine Beteiligung dem notwendigen Ausgleich der Löhne 
mit den veränderlichen wirtschaftlichen Existenzbedingungen 
hemmend entgegenstände, ein Einwand, der zweifellos auch gegen 
die Arbeitsaktie gemacht werden dürfte, so ist dem entgegenzu 
halten, daß das Beteiligungssystem durch die Arbeitsaktie keines 
wegs davon berührt wird. Die Entlohnung muß sich in jedem 
Falle nach dem Werte des Geldes richten, sie steigt (aller 
dings nur zahlenmäßig) bei geringerem Geldwert, da der Arbeits
	        

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Gleichberechtigung von Kapital Und Arbeit. Verlag von Hans Robert Engelmann, 1921.
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