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Die Deutsche Volksversicherung

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Bibliographic data

fullscreen: Die Deutsche Volksversicherung

Monograph

Identifikator:
1014391997
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-45965
Document type:
Monograph
Author:
Behrens, Franz http://d-nb.info/gnd/123458668
Title:
Die Deutsche Volksversicherung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Druck und Verlag: Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (36 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Einigungsverhandlungen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Deutsche Volksversicherung
  • Title page
  • Contents
  • "Die Volksfürsorge"
  • Die Vorarbeiten für eine nationale Volksversicherung
  • Die Einigungsverhandlungen
  • Das Scheitern der Verhandlungen
  • Die "Deutsche Volksversicherung A.-G."
  • Feinde und Neider

Full text

18 
Köbbinghoff in Aussicht. In einer persönlichen Rücksprache zwischen 
Geheimrat Hackelöer und Herrn Blobel wurde die Sachlage eingehend 
durchgesprochen, woraus ersterer die Zusicherung gab, am 10. De 
zember 1912 zu erscheinen. Bei dieser Besprechung war außer den 
Mitgliedern des Unterausschusses noch der Reichstagsabgeordnete 
Giesbert zugegen. 
Man trat zunächst in Verhandlungen mit Geheimrat 
Kapp ein, der die Grundlinien ähnlich so zeichnete, wie 
am 25. November 1912. Er sprach sich dahin aus, daß jeder 
der beteiligten Verbände eine selbständige Versicherung ins Leben 
rufen sollte, die von einer Zentralstelle in vollkommene Rückdeckung 
genommen werden sollte. Die Kapitalanlage und die Verteilung 
des Ueberschusses sollte Sache der Verbände sein. 
Eine wesentlich andere Auffassung vertrat Geheimrat 
Hackelöer, mit dem im Anschlüsse daran verhandelt wurde. 
Dieser legte die Satzungen der gemeinnützigen Volks 
versicherungsaktiengesellschaft dar, deren Gründung am 10. No 
vember 1912! von dreißig großen deutschen Lebensver 
sicherungsgesellschaften unter dem Namen „Deutsche Volksversiche 
rung, Aktiengesellschaft" beschlossen worden war. Diese Gesellschaft 
sollte sämtliche Bestrebungen zusammenfassen und so die Einheitlich 
keit schaffen, die unbedingt erforderlich erschien. Geheimrat Hackelöer 
betonte eindringlich, daß ein Zusammengehen der öffentlichen und 
privaten Versicherung in dieser Gesellschaft durchaus möglich sei und 
legte den Organisationen nahe, die Verständigung anzubahnen. In 
der Aussprache äußerte der Verfasser eine Reihe von Wünschen be 
züglich der Anwerbung von Versicherungen und der Einziehung 
der Beiträge, sowie hinsichtlich der Besetzung des Aufsichtsrats und 
des Verwaltungsbeirats. Der Reichstagsabgeordnete Becker wünschte 
eine besondere Aufsicht des Reichs, um die Gemeinnützigkeit für alle 
Zeiten sicherzustellen. Es verdient in diesem Zusammenhange betont zu 
werden, daß diesen Wünschen bei der endgültigen Gestaltung des 
Gesellschaftsvertrages und des Geschäftsplans in vollstem Maße Rech 
nung getragen worden ist. 
Der Beschluß des Unterausschusses erging darauf dahin, an die 
maßgeblichen Persönlichkeiten ein Schreiben zu richten, worin der 
Wunsch nach einer Einigung beider Richtungen zum Ausdruck ge 
bracht werden sollte. Werde ein solches Zusammengehen erreicht, so 
sei der „Deutsche Arbeiterkongreß" willens, für das neue Unternehmen 
zu tun, was in seinen Kräften stünde. Dieses Schreiben ging ab an 
Geheimrat Kapp und Geheimrat Hackelöer, sowie an den Staatssekre 
tär des Innern Dr. Delbrück, Staatsminister von Möller als Vor 
sitzenden des „Zentralausschusses zur Förderung der Volksversiche 
rung", den Präsidenten des Kaiserlichen Aufsichtsamts für Privat 
versicherung, Dr. Grüner und an den Landeshauptmann von Winter- 
feldt. 
Dieses Vorgehen blieb zunächst nicht ohne Erfolg. Von Dr. Grü 
ner und Staatsminister von Moeller liefen Antwortschreiben ein mit 
dem Versprechen, sich der Sache warm anzunehmen. Die privaten 
Lebensversicherungsgesellschaften, soweit sie sich au der Gründung 
der „Deutschen Volksversicherung" beteiligen wollten, richteten am 
17. Dezember 1912 an die Regierungen aller Bundesstaaten ein 
Schreiben, in dem sie die Ueberzeugung zum Ausdruck brachten, daß
	        

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Die Deutsche Volksversicherung. Druck und Verlag: Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt, 1914.
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