Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Deutsche Volksversicherung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die Deutsche Volksversicherung

Monograph

Identifikator:
1014391997
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-45965
Document type:
Monograph
Author:
Behrens, Franz http://d-nb.info/gnd/123458668
Title:
Die Deutsche Volksversicherung
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Druck und Verlag: Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (36 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Feinde und Neider
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Deutsche Volksversicherung
  • Title page
  • Contents
  • "Die Volksfürsorge"
  • Die Vorarbeiten für eine nationale Volksversicherung
  • Die Einigungsverhandlungen
  • Das Scheitern der Verhandlungen
  • Die "Deutsche Volksversicherung A.-G."
  • Feinde und Neider

Full text

£■? 32 ■— 
gemacht, so wäre ihnen der Vorwurf gemacht worden, den Herr 
Geh. Ober-Reg.-Rat Dr. Kapp nun von sich abwehren will. 
Daß dieser Vorwurf nun nicht gemacht werden kann, scheint auf 
seiten der öffentlich>-rechtlichen Lebensversicherung jetzt bedauert 
zu werden." 
Auf diese Darlegungen hat Herr Kapp bis heute 
noch nichts zu erwidern gewußt. Ergänzend sei noch 
betont, daß auf jener Versammlung insonderheit Herren ge 
sprochen haben, welche nach ihren Erfahrungen mit den öffentlichen 
Anstalten zu Geheimrat Kapp nur ein sehr geringes Vertrauen haben 
konnten. Schließlich aber ist das wesentliche Moment für 
die Beurteilung einer Versammlung nicht in der Aussprache zu 
suchen, die eine Frage doch erst klären soll, sondern in den Beschlüssen, 
zu denen die Aussprache geführt hat. Was aber hat denn nun diese 
Gründerversammlung mit allen gegen eine Stimme beschlossen? Sie 
hat beschlossen, ein gemeinsames Arbeiten mit den öffentlichen An 
stalten prinzipiell nicht abzulehnen; es stand diesen also durchaus 
frei, ob sie mitmachen wollten oder nicht. Wenn sie es nicht getan 
haben, so ist das nicht die Schuld der privaten Lebensversicherungs- 
gesellschaften, welche die Gründung später von sich aus allein haben 
vornehmen müssen. 
Was bereits früher ausgeführt ist, das sei hier noch einmal 
kurz wiederholt: Bereits am 26. Juli 1912 haben die Gründer der 
„Deutschen Volksversicherung" ein gemeinsames Arbeiten mit den 
öffentlichen Anstalten ins Auge gefaßt. Auf der Sitzung des „Zentral 
ausschusses zur Förderung der Volksversicherung" vom 23. November 
1912 ist diese Bereitwilligkeit abermals ausgesprochen worden; ebenso 
von Geheimrat Hackelöer am 10. Dezember 1912 den Ver 
tretern des „Deutschen Arbeiterkongresses" gegenüber. In 
der vertraulichen Aussprache beim Staatssekretär des Reichs 
amts des Innern am 7. Januar 1913 ist die Notwendigkeit eines 
gemeinsamen Handelns nicht minder mit vollster Entschiedenheit zur 
Geltung gebracht worden. In der zweiten Sitzung des „Zeutralaus- 
schusses" vom 9. Jan. 1913 hat Regierungsdirektor von Rasp klipp und 
klar erklärt, für die Gründung der „Deutschen Volksversicherung" 
sei nur die Absicht maßgebend, der einheitlichen antinationalcn Orga 
nisation der „Volkssürsorge" ein einheitliches nationales Unternehmen 
entgegenzusetzen. Noch am 10. Januar 1913 hat sich Geheimrat 
Hackelöer-Köbbinghoff nach Kräften bemüht, Geheimrat Kapp zu 
einem Zusammengehen zu bewegen. Ja, noch mehr! Trotz allem, 
was vorangegangen war, unternahm im März 1913 der Staatsminister 
Graf von Posadowsky-Wehner einen letzten Versuch, Herrn Kapp 
zu einem Zusammenwirken aller nationalen Kräfte auf dem Gebiete 
der Volksversicherung zu bestimmen. Der Reichskanzler selbst brachte 
in einem Schreiben an den Grafen die Hoffnung zum Ausdruck, es 
werde diesem gelingen, was bisher nicht zu erreichen gewesen war. 
Was aber tat Herr Kapp? Er verreiste und gab die Sache zur Er 
ledigung weiter an — den Generaldirektor Loebinger von der 
„Friedrich Wilhelm"! Dieser aber versenkte das Schreiben in seinen 
Papierkorb. 
Wenn der Geh. Oberregierungsrat und Generallandschaftsdirektor 
Dr. Kapp, der Vorsitzende des „Verbandes öffentlicher Lebensversiche-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Deutsche Volksversicherung. Druck und Verlag: Vaterländische Verlags- und Kunstanstalt, 1914.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.