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Der Zucker im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Der Zucker im Kriege

Monograph

Identifikator:
1014570352
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24296
Document type:
Monograph
Author:
Follenius, Robert http://d-nb.info/gnd/138022984
Feßmann, Karl
Title:
Der Zucker im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft Reimar Hobbing (Sonder-Konto)
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (98 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zucker und Zuckerindustrie in ihrer Bedeutung für die deutsche Land- und Volkswirtschaft / von Dr. R. Follenius, Vorstandsmitglied der Reichszuckerstelle, Berlin
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Zucker im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • Zucker und Zuckerindustrie in ihrer Bedeutung für die deutsche Land- und Volkswirtschaft / von Dr. R. Follenius, Vorstandsmitglied der Reichszuckerstelle, Berlin
  • Die Kriegsbewirtschaftung des Zuckers / von Dr. Karl Feßmann, Leiter der Volkswirtschaftlichen Abteilung der Reichszuckerstelle, Berlin

Full text

17 
Verarbeitung in der größten neuzeitlich eingerichteten Fabrik von 
60 000 Zentnern in 24 Stunden gegenüber. Das Bestreben aller 
Rohzuckerfabrikcu ist es, die Nübenverarbeitung so schnell rvie irgend 
möglich durchzuführen, um dem Rückgang des Zuckergehalts, der in 
den Rüben vom Dezember ab mit etwa 1 °/g in jedem Monat eintritt, 
und einer Schädigung der Rüben durch Erfrieren vorzubeugen. Die 
Rübenverarbeitung ist daher bis Mitte oder Ende Dezember größten 
teils beendet; einzelne Fabriken arbeiten auch bis in den Januar 
hinein. Neben dem Rohzucker werden die Rübenrückstände, und zwar 
Melasse und Schnitzel als Futterstoffe und Scheidekalk als Dünge 
mittel, gewonnen. 
Die Verarbeitung des Rohzuckers erfolgt in den Zucker 
raffinerien, auch Siedereien genannt. Hier wird der Roh 
zucker, unter Befreiung von der noch anhaftenden Melasse, in be 
sonderen Raffinationsverfahren auf Melis und billige gemahlene 
Zucker verarbeitet. Die feineren Zuckersorten werden in der Weise 
gewonnen, daß der Rohzucker zuerst aufgelöst, die gewonnenen Säfte 
durch Filtrieren auf das sorgfältigste gereinigt, alsdann nochmals 
eingekocht und die Füllmassen darauf auf Würfel, Brote und die 
verschiedenen anderen Raffinadesorten weiterverarbeitet werden. Bei 
dieser Veredelung fällt als Nebenerzeugnis wieder Melasse ab. 
Eine besondere Gruppe der Raffinerien bilden die Melasse- 
e n t z u ck e r u n g s a n st a l t e n. Ihre Zahl ist stark zurück 
gegangen; sie betrug bei Kriegsbeginn nur noch vier. In ihnen wurde 
aus der von rübenverarbeitenden Fabriken und Siedereien ge 
wonnenen Melasse auf cheinischem Wege der größte Teil desjenigen 
Zuckers gewonnen, der durch Kristallisation in den erstgenannten 
Fabriken nicht mehr mit Vorteil herauszubringen war. Der Rück 
stand der Melasseentzuckerung, die Melasseschlcmpe, wird in be 
sonderen Anstalten auf Cyan und Pottasche verarbeitet. Seit Mitte 
Februar 1915 sind die Melasseentzuckcrungsanstalten durch Bundes 
ratsverordnung stillgelegt, um die Melasse der Viehfütterung zuzu 
führen. 
Di-e Weißzuckerfabriken sind Betriebe, in denen die 
billigsten Verbrauchsznckersorten, wie Kristallzucker und Melis, direkt 
aus der Rübe, ohne vorhergehende Rohzuckergewinnung, erzeugt 
werden. 
Die hier unterschiedenen vier Betriebssormen stehen nicht ganz 
scharf umgrenzt nebeneinander; es finden sich mancherlei Mi sch - 
formen. So stellen viele Rohzuckerfabriken für ihre Beamten, 
Arbeiter und die beteiligten Rübenbauer kleine Mengen von Ver 
brauchszucker selbst her. Viele Weihzuckerfabriken erzeugen zugleich
	        

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Der Zucker Im Kriege. Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft Reimar Hobbing (Sonder-Konto), 1917.
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