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Der Zucker im Kriege

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Bibliographic data

fullscreen: Der Zucker im Kriege

Monograph

Identifikator:
1014570352
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24296
Document type:
Monograph
Author:
Follenius, Robert http://d-nb.info/gnd/138022984
Feßmann, Karl
Title:
Der Zucker im Kriege
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft Reimar Hobbing (Sonder-Konto)
Year of publication:
1917
Scope:
1 Online-Ressource (98 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zucker und Zuckerindustrie in ihrer Bedeutung für die deutsche Land- und Volkswirtschaft / von Dr. R. Follenius, Vorstandsmitglied der Reichszuckerstelle, Berlin
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Zucker im Kriege
  • Title page
  • Contents
  • Zucker und Zuckerindustrie in ihrer Bedeutung für die deutsche Land- und Volkswirtschaft / von Dr. R. Follenius, Vorstandsmitglied der Reichszuckerstelle, Berlin
  • Die Kriegsbewirtschaftung des Zuckers / von Dr. Karl Feßmann, Leiter der Volkswirtschaftlichen Abteilung der Reichszuckerstelle, Berlin

Full text

18 
Rohzucker und Konsumware oder kaufen noch Rohzucker zur Raf 
fination hinzu. Manche Rohzuckerfabriken haben sich einen be 
sonderen Raffinationsbetrieb angegliedert. Die Melasseentzuckerungs 
anstalten gebrauchten zu ihrem Herstellungsprozeß vielfach einen 
immerhin beträchtlichen Einwurs von Rohzucker. 
Die Interessen der einzelnen Jndustriegruppen gehen teil 
weise weit auseinander. So stehen Rohzuckerfabriken und Weiß- 
zuckerfabriken in starkein Wettbewerb bei der Beschaffung der Kauf 
rüben. Weißzuckerfabriken und reine Siedereien konkurrieren im 
Absatz der billigen Verbrauchszuckersorten. 
Mit Eifersucht wacht die Rohzuckerindustrie darüber, daß die 
Siedereien bei der Verarbeitung des Rohzuckers auf Raffinade keinen 
zu großen Aufschlag gewinnen. Sie besitzt zur Durchsetzung dieses 
Zieles erhebliche Machtmittel, denn sie kann in ihren gemischten Be 
trieben die Herstellung von Weißzucker ausdehnen oder sie in reinen 
Rohzuckerfabriken neu einführen oder doch damit drohen. Solche 
Drohungen sind auch wiederholt ausgeführt worden. Trotzdem ist 
die Entwicklung den umgekehrten Weg gegangen. Es haben immer 
mehr Weißzuckerfabriken die Herstellung des Verbrauchszuckers ent 
weder ganz aufgegeben oder nur so weit entwickelt, daß an die 
intensiv arbeitenden Fabriken eine vollständige Siederei angegliedert 
worden ist. Dabei wird in den wenigsten Fällen zuerst Rohzucker 
gewonnen und dieser dann auf Verbrauchszucker umgearbeitet. 
Meistens werden die Rübensäfte mit oder ohne Einwurf zugekauften 
Rohzuckers unmittelbar auf weiße Ware weiterverarbeitct. Bei 
einigen dieser Wcißzuckerfabriken spielt die Rübenverarbeitung, bei 
anderen die Verarbeitung des zugekauften Rohzuckers die Hauptrolle. 
So betrachtet, gibt es zurzeit 39 Rohzuckerfabriken, denen Siedereien 
angegliedert sind, und 14 Rohzuckerfabriken, in denen ein Teil des 
Rohzuckers zu Melis verarbeitet wird. Die zuletzt genannten 
14 Fabriken stellen aber selbst jetzt zur Kriegszeit, bei hoher Raf 
finationsspannung, nur etwa eine halbe Million Zentner Melis her, 
also ein Sechzigstel des Bedarfs. Man kann daraus wohl folgern, 
daß in den Rohzuckerfabriken die eigene Herstellung von geringen 
Mengen von Verbrauchszucker neben Rohzucker sich, wegen des viel 
fach fraglichen Nutzens, keiner Beliebtheit erfreut. 
Die gemischten Betriebe sind seit Jahrzehnten ini Rückgang, und 
diese Erscheinung deutet daraus hin, daß die fortschreitende Ar 
beitsteilung sich als das Bessere durchgesetzt hat und weiter 
durchsetzt. Sie erweist aber auch durch das Ergebnis, daß es in 
Friedenszeiten nicht möglich war, Verbrauchszucker in Rohzucker 
fabriken billiger herzustellen als in den großen Siedereien, denn sonst
	        

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Der Zucker Im Kriege. Verlag der Beiträge zur Kriegswirtschaft Reimar Hobbing (Sonder-Konto), 1917.
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