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Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön

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Bibliographic data

fullscreen: Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön

Monograph

Identifikator:
1015100317
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25989
Document type:
Monograph
Author:
Mayer, Eduard Wilhelm http://d-nb.info/gnd/117542768
Title:
Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (XIII, 124 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Schöns Bauernpolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Kriegsschäden und Entschädigungen in den Jahren 1806-15. Das Retablissement und die Reformgesetze 1807-11
  • Erstes Kapitel. Der Retablissementsfonds in der Hand der Stände. 1816-1823
  • Zweites Kapitel. Der von Schön verwaltete Landesunterstützungsfonds 1824-1835
  • Drittes Kapitel. Schöns Bauernpolitik
  • Schluß
  • Namensregister

Full text

86 
Osterode, Braunsberg, Rastenburg, Bartenstein, Ortelsburg und Memel auf 
gespeichert worden. In Danzig, Marienburg und Elbing lagerten im Juli 
1822 180000 Scheffel. Es war zunächst nicht beabsichtigt, sie von Staats 
wegen wieder an die Bevölkerung zu verkaufen. Ein großer Teil wurde 
der Militärverwaltung überlassen, der Rest sollte von der Seehandlung 
übernommen werden, nachdem der Zweck des Ankaufs, die Erhaltung der 
Preise, erreicht war. 
Aber schon im Laufe des Jahres 1822 trat in manchen Teilen des 
Landes Brotnot ein, und man sah sich genötigt, aus den Magazinen an Be 
dürftige Korn zu verteilen. Hippel, der Regierungspräsident in Marien 
werder, trat als Vorkämpfer für eine Getreidehandelspolitik alten Stils 
auf den Plan: der Roggeuankauf sei in der wohltätigen Absicht geschehen, 
die getreidereichen Gegenden von ihrem Überfluß zu befreien; ähnliche 
Fürsorge könnten auch die getreidearmen beanspruchen; ihnen müsse das 
Korn vom Staat zu erschwinglichen Preisen geliefert werden. „Schon 
Friedrich II. verfuhr auf gleiche Weise." Hippel schlug deshalb vor, an 
einigen besonders bedrohten Orten Verkaufsdepots einzurichten, was denn 
auch zu Beginn des Jahres 1823 geschah. 
Schön war mit einem derartigen „Mitgetreidehandel" des Staats 
durchaus nicht einverstanden und hatte sich schon über den „tollen Roggen- 
ankauf" erbostH. Jetzt kritisierte er im Geiste seiner Wirtschaftstheorie als 
bald: der Getreideverkauf sei ohne rechten Fortgang. „Wer Geld hat, kauft 
lieber vom Privatmann, da die Staatsadministrationskosten die Preise bis 
jetzt ziemlich gleich stellen und da es an Getreide nicht fehlt." 
Statt durch staatlichen Getreideverkauf, in dem er eine unzulässige 
und zwecklose Einmischung in die Privatwirtschaft sah, hat Schön die Brot 
not von 1822 durch Maßnahmen zu bekämpfen versucht, die es den Not 
leidenden ermöglichen sollten, die Krisis durch eigene Arbeit zu überwinden. 
Dem Tüchtigen und Arbeitswilligen den Weg zu ebnen, auf dem er sich 
selbständig emporarbeiten könne, darin bestand ja ein gut Teil der Staats 
weisheit Schöns. So gebührt ihm auch das Verdienst, den Gedanken der 
Notstandsarbeiten vertreten und durchgeführt zu haben. „Die beste 
Maßregel gegen das bevorstehende Übel ist wohl Gelegenheit zum Erwerb". 
Getreide war nach Schöns Meinung genügend vorhanden, und seine Ver 
teilung konnte ruhig dem Handel überlassen werden. Höchstens als Natural 
löhnung schien ihm staatliches Getreide verwendbar. 
Von diesem Gedanken cm§ machte Schön im August 1822 seine Vor 
schläge: Man solle Chausseearbeiten anordnen, vor allem die große Straße 
von Conitz nach Dirschau fördern und den Arbeitern drei Viertel des Lohns 
0 An Stägemann 23. Aug. 1822. Rühl ITI 109.
	        

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Das Retablissement Ost- Und Westpreußens Unter Der Mitwirkung Und Leitung Theodors von Schön. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
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