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Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön

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Bibliographic data

fullscreen: Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön

Monograph

Identifikator:
1015100317
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25989
Document type:
Monograph
Author:
Mayer, Eduard Wilhelm http://d-nb.info/gnd/117542768
Title:
Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (XIII, 124 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Schöns Bauernpolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Kriegsschäden und Entschädigungen in den Jahren 1806-15. Das Retablissement und die Reformgesetze 1807-11
  • Erstes Kapitel. Der Retablissementsfonds in der Hand der Stände. 1816-1823
  • Zweites Kapitel. Der von Schön verwaltete Landesunterstützungsfonds 1824-1835
  • Drittes Kapitel. Schöns Bauernpolitik
  • Schluß
  • Namensregister

Full text

sorgen?" 1 ) So hatte er 1808 gedacht, und er scheint seine Meinung 
später nicht geändert zu haben. 
Der Staat spürte aber schließlich die Depossedierung der Bauern am 
eigenen Leibe: die Leistungen der ländlichen Gemeinden für öffentliche 
Zwecke begannen, sich auffallend zu vermindern. Die Regierung suchte 
durch Enqueten über Umfang und Ursachen des Rückgangs der Bauern 
Klarheit zu gewinnen. Das Vordringen des Rittergutsbesitzes erklärte 
man sich damals teils aus dem Fortschritt der Techmk auf den größeren 
Gütern, mit dem die kleinen Wirte nicht wetteifern könnten, teils aus der 
ungünstigen Lage der Bauern: es habe ihnen an den nötigen Geldmitteln 
zur Überwindung der schwierigen Zeit des Übergangs gefehlt 2 3 4 ). 
Hier stoßen wir auf ein Versäumnis, an dem auch Schön nicht un 
schuldig ist. Gerade die aus der Erbuntertänigkeit befreiten Klassen hätten 
eines vorsichtig erteilten, aber billigen und leicht zugänglichen Kredits 
besonders bedurft. Hinsichtlich der Kreditbeschaffung war aber der 
bäuerliche Besitzer gegenüber dem adligen und dem größeren köllmischen in 
verhängnisvollem Nachteil. In die Landschaft war er nicht ausgenommen, 
indessen war seine Stelle seit 1823 sofort beleihbar, wenn sie von Ritter 
gutsbesitzern erworben wurde. Das hieß, „eine Prämie auf die Auskaufung 
setzen»)." In Westpreußen kam es vor, daß Rittergutsbesitzer ihre Dar 
lehensgesuche an die Landschaft offen damit begründeten, sie wollten das 
Geld dazu verwenden, um ihre ehenialigen Bauern auszukaufen 1 ). Mit 
Hilfe des landschaftlichen Kredits konnte also auch, wer kein Kapital zur 
Verfügung hatte, das Gutsland auf Kosten des Bauernlands erweitern. 
Den kleinen Besitzern stand weder der landschaftliche noch sonst ein 
organisierter Kredit zur Verfügung. Das war namentlich verhängnisvoll 
für die regulierten Bauern, die eine Renteulast zu tragen hatten. Als 
man im Jahre 1850 daran ging, die Unterlassungssünden der Agrarreform 
von 1807-—16 wieder gutzumachen, hat man Rentenbanken geschaffen. 
Es hat aber schon 1814—16 der Plan bestanden, den Bauern die kapital- 
uiäßige Ablösung ihrer Renten durch Gründung besonderer Kreditinstitute 
oder durch ihre Ausnahme in die Landschaften zu ermöglichen»), -vie 
1 ) Knapp II 153. o„„switp 19 Rebr. 1844. 
2 ) Verfügung der Regierung zu Königsberg an die Landr 
Königsberger St. A. L. K. Mlenstein 29. 
3 ) Skalweit, Forsch, z. brdbrg. u. Preuß. Gefch. 22, 3 . 
4 ) H. Mauer S. 85. 
») Über die dahingehenden Vorschläge des neumark sch _ gjjJuer ©- 107ff- 
v- Knobelsdorfs und des schlesischen Landrats Gruttschrei e g -, J 1 _ Mg. u. 
Die Gutachten der ostpr. und der westpr. Generalland,chaft-dirck 
16. Dez. 1815: Berlin L.-M. L. S. Gen. 21. Danzig St. 2.
	        

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Das Retablissement Ost- Und Westpreußens Unter Der Mitwirkung Und Leitung Theodors von Schön. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
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