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Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön

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Bibliographic data

fullscreen: Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön

Monograph

Identifikator:
1015100317
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25989
Document type:
Monograph
Author:
Mayer, Eduard Wilhelm http://d-nb.info/gnd/117542768
Title:
Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (XIII, 124 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Kriegsschäden und Entschädigungen in den Jahren 1806-15. Das Retablissement und die Reformgesetze 1807-11
  • Erstes Kapitel. Der Retablissementsfonds in der Hand der Stände. 1816-1823
  • Zweites Kapitel. Der von Schön verwaltete Landesunterstützungsfonds 1824-1835
  • Drittes Kapitel. Schöns Bauernpolitik
  • Schluß
  • Namensregister

Full text

120 
den allgemeinen Gang der Produkzion, wie ihn jeder, der mit den 
allgemeinen Verhältnissen bekannt ist, übersieht, kann kein Gouvernement 
hemmen oder ableiten. Jeder Landwirth, dessen Gedanken oder Pläne, von 
dieser Ordnung noch abweichend sind, muß durch Erfahrung zur Einsicht 
kommen, und durch Mehr-Erban, durch erhöhte Industrie, durch Wirth- 
schaftlichkeit, durch Aufnahme von Produkzions-Zweige, welche er bisher 
vernachläßigte, suchen, sich mit seiner Zeit in ein Eben-Maß zu setzen. Kein 
Gouvernement kann dieß durch Befehle oder Maßregeln ans einmahl 
hervor bringen, es kann nur positive und negative helfen und beistehen, 
damit die Landwirthe bald zur richtigen Ansicht kommen, und damit das 
richtige Verhältniß mit dem geringstmöglichen Nachtheile bald eintrete. 
Der Stoß ist für ein so großes und so ausgebreitetes Ereigniß schnell ge 
kommen, und daher erzeugt er große Verlegenheit. Durch den Roggen 
Ankauf haben unser Gouvernement zu milldern versucht, und der dabey 
stattgefundene bedeutende Geldverlust wird reichlich und überreichlich 
durch moralischen Gewinn gedeckt. Aber den Roggenkauf als Staatswirth- 
schaftliche Maßregel halten und fortsetzen zu wollen, würde an Vermessen 
heit grenzen. Es kommt meines Erachtens jetzt zunächst und dringend 
daraus an: die Mißverhältnisse zu mildern, welche in Absicht der wirklichen 
ProduktenPreise, und derer, welche bey StaatsAbgaben angenommen 
sind, vorzugsweise jetzt stattfinden, schon damit das Gouvernement nicht 
den Vorwurf auf sich lade, daß es in einer Sache, in der die gegenwärtige 
Zeit entscheidend ist, außer der Zeit sey. Diese Aufgabe hat die Regierung 
zu Danzig zu lösen versucht, und ich stimme ihr bey, daß 
1. der DomainenBauer seinen Zinß in einigen Gegenden nicht ganz in 
baarem Gelde wird abtragen können und für das, was er bei seiner 
jetzigen Wirtschafts-Art von dem Erbauten verkaufen kann, nicht so viel 
Geld einnehmen wird, als er zahlen soll; 
2. der kleine Bauer und der Tagelöhner in mehreren Gegenden seine 
Steuer nicht wird entrichten können. Für den kleinen Bauern ist 
seinem CulturStande nach die baare Zalung groß, und der Tage 
löhner wird in einigen Gegenden kein Geld einnehmen können, weil 
der Grundbesitzer nichts für Arbeit auszugeben hat; 
3. die neuen Erbpächter, bey denen zwar der rohe Ertrag genau aus 
gemittelt ist, bey denen aber HauPtAusgaben gar nicht in Anschlag 
gebracht sind, da die Differenz des Anschlags und des Marktpreises 
diese deckte, dem größten Theile nach jetzt nicht bestehen können, 
und daß in Absicht der Königl. Zeit-Pächter in jedem einzelnen 
Falle das, was zu thun ist, vorbehalten bleiben könne. Ich dehne dies 
zugleich, nach meiner genauen Kenntniß der Provinz, auf das Departe 
ment der Regierung zu Marienwerder aus.
	        

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Das Retablissement Ost- Und Westpreußens Unter Der Mitwirkung Und Leitung Theodors von Schön. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
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