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Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön

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Bibliographic data

fullscreen: Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön

Monograph

Identifikator:
1015100317
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25989
Document type:
Monograph
Author:
Mayer, Eduard Wilhelm http://d-nb.info/gnd/117542768
Title:
Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (XIII, 124 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Der Retablissementsfonds in der Hand der Stände. 1816-1823
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Kriegsschäden und Entschädigungen in den Jahren 1806-15. Das Retablissement und die Reformgesetze 1807-11
  • Erstes Kapitel. Der Retablissementsfonds in der Hand der Stände. 1816-1823
  • Zweites Kapitel. Der von Schön verwaltete Landesunterstützungsfonds 1824-1835
  • Drittes Kapitel. Schöns Bauernpolitik
  • Schluß
  • Namensregister

Full text

32 
Schön erkannte sofort den Zusammenhang zwischen dieser Handels 
krise und der Agrarkrisis, die zu Anfang der zwanziger Jahre einsetzte,— 
der größten Not, die die Landwirtschaft im neunzehnten Jahrhundert be 
troffen hat. Er führte die Danziger Bankerotte auf das „Beharren im alten 
Geleise" zurück: man hätte immer noch die alten hohen Einkaufspreise für 
Getreide gezahlt zu einer Zeit, da das Verhältnis von Produktion und 
Konsunltion sich zuungunsten der ersteren völlig verschoben habe. „Die 
gewaltige Umwandlung der Europäischen Köpfe vom Fabrikensystem zum 
Agrikulturalsysteni kam so wenig ins Oonto kinto, als sie bei verschiedenen 
europäischen Gouvernements noch in Betracht kommt, und davon, daß, 
wenn Völker Gedanken fassen, diese nrit ganz anderer Vehemenz durch 
geführt werden, als wenn Gouvernements sie eininipfen wollen (Friedrich 
der Große das Fabrikensystem), davon war nicht die Rede." Ähnlich hätten 
sich auch die Gutsbesitzer verrechnet, „welche jährlich mehr Getreide bauen 
und doch bei ihren landschaftlichen Kreditsystemen ans Brotmangel zählen 
und daher jährlich tiefer sinken"H. Schön sah in der Agrarkrisis ein „noth 
wendig in der Weltordnung liegendes Ereignis": denn die Produktion habe 
sich dergestalt verbessert, daß „die Population, welche sonst der Produktion 
vorangeht, nicht Schritt halten konnte und jetzt alle Länder Getreide übrig 
haben"?). 
Diese Theorie, gewissermaßen eine malthusianische mit umgekehrten 
Vorzeichen, war damals gerade in Nordostdeutschland weit verbreitet?), 
und wenn sie auch zu stark zugespitzt wurde, findet sie doch in den Tatsachen 
einige Bestätigung. Infolge der Verbesserung der landwirtschaftlichen 
Technik, die sich vor allem an den Namen Thaers knüpft, war die Getreide 
produktion in ungeahntem Maß gestiegen. Dazu kam, daß gerade in den 
zwanziger Jahren mehrere reiche Ernten einander folgten. Dies Angebot 
ließ die Getreidepreise, die schon seit 1817 anhaltend gefallen waren, noch 
tiefer sinken, und die Rückwirkung auf den Bodenwert blieb nicht aus^). Der 
*) Schön an Hardenberg 3. Dez. 1821. 
2 ) Schön an Hardenberg 24. März 1822. Aus den Papieren 1, 203ff. 
3 ) So berichtet William Jakob, der im Jahre 1825 im Auftrag der englischen 
Regierung die östlichen Provinzen der preußischen Monarchie, das Königreich Polen 
und Galizien bereiste, um über den Kornbau in diesen Ländern Erkundigungen ein 
zuziehen. Alle Welt huldige hier dem Wahne, daß Überfluß vorhanden sei; er habe 
viele Kornspeicher leer gesehen, „doch überall versicherte man mir, daß weiterhin 
Überfluß zu treffen sei". (William Jakob, Tracts lelating to the vorn trade and corn 
laws, London 1828. p. 109.) 
4 ) In Danzig betrug der Durchschnittspreis des Weizens 1816-20: 181 Tlr., 
1821—25: 87 Tlr. — Grundlegend ist die Arbeit von Arnold Ucke, Die Agrarkrisis 
in Preußen während der zwanziger Jahre dieses Jahrhunderts. Halle 1888; sie deckt 
aber noch nicht alle wesentlichen Zusammenhänge auf.
	        

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Das Retablissement Ost- Und Westpreußens Unter Der Mitwirkung Und Leitung Theodors von Schön. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
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