Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön

Monograph

Identifikator:
1015100317
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25989
Document type:
Monograph
Author:
Mayer, Eduard Wilhelm http://d-nb.info/gnd/117542768
Title:
Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (XIII, 124 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Der von Schön verwaltete Landesunterstützungsfonds 1824-1835
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Kriegsschäden und Entschädigungen in den Jahren 1806-15. Das Retablissement und die Reformgesetze 1807-11
  • Erstes Kapitel. Der Retablissementsfonds in der Hand der Stände. 1816-1823
  • Zweites Kapitel. Der von Schön verwaltete Landesunterstützungsfonds 1824-1835
  • Drittes Kapitel. Schöns Bauernpolitik
  • Schluß
  • Namensregister

Full text

40 
etwa bloß aus Achtung vor den unveräußerlichen Rechten des Individuums 
oder in der sanguinischen Hoffnung Adam Smiths, daß die freie Konkurrenz 
egoistischer Interessen zu einer natürlichen Harmonie führe, — sondern 
unter starker Betonung der erzieherischen Absicht: Der Staat soll im Er 
werbsleben die Hände aus dem Spiel lassen, damit die Menschen das „Selbst 
denken und Selbsthandeln" nicht verlernen*). Nur wenn der einzelne ganz 
aus die eigene Kraft gestellt ist, nicht durch irgendwelche Standesrechte 
oder durch staatlichen Schutz vor den Folgen seiner Handlungen gedeckt wirb, 
wird er das Höchste leisten. Wir glauben den Fichteschen Begriff der Selbst 
tätigkeit, des pflichtbewußten, durch die Überwindung von Hindernissen 
nur gestählten Willens in Schöns wirtschaftlichem Liberalismus zu erkennen, 
und auch seiner Beschäftigung mit der Erziehungslehre Pestalozzis müssen 
wir gedenken. 
Der Staat Friedrichs des Großen mit seiner Neigung, die bestehenden 
Besitzverhältnisse zu erhalten, ließ nach Schöns Meinung die Energie des 
einzelnen nicht zur Entfaltung kommen. Schön war ebenso ein Gegner 
der Fideikommisse wie des Bauernschutzes. Er hat sich scharf gegen die 
Gründung einer „Adelskette" zur Vertretung der Adelsinteressen ausge 
sprochen, weil „der Adel, wenn er durch eine Kette gehalten werden soll, 
nicht des Daseins wert" sei. Ganz verkehrt schien es ihm, wenn der Staat 
künstlich Existenzen aufrecht erhielt, die auf so schwachen Füßen standen, 
daß produktive Arbeit nicht mehr von ihnen erwartet werden konnte. Ihnen 
gegenüber, mochten es einzelne oder ganze Volksklassen sein, stieg in Schön 
sehr leicht die Stimmung aus: was fällt, das soll man stoßen. 
In dieser Überzeugung wurde er bestärkt durch den optimistischen 
Glauben, daß die Stelle, die ein wirtschaftlich Schwacher verliere, alsbald 
von einem Starken ausgefüllt sein werde, daß jener nur entfernt werden 
müsse, um diesem Platz zu machen. Diese Meinung verleitete ihn dazu, in 
einen: gründlichen Kehraus den besten Anfang der sozialen Reformen zu 
sehen, die ihm vorschwebten. Schön hatte ein deutlich ausgeprägtes 
Gesellschaftsideal, das offensichtlich durch Eindrücke, die er in England 
empfangen hatte, bestimmt ist: ein Adel, der sich nicht kastenartig ab 
schließt, sondern in enger Verbindung bleibt mit dem Mittelstand, 
darunter ein kräftiger Bauernstand, während kleine Bauern nach 
Schöns Meinung „vom Übel" sind und das Schicksal des ländlichen 
Proletariats ihn wenig bekümmert. Ganz ein Kind des ungeschichtlich 
naturrechtlichen Jahrhunderts der Aufklärung, das Verfassungen „machen" 
zu können glaubte, ist nun Schön nicht frei von dem Wahne, daß sich der 
x ) Aus den Papieren III, 106: „Der unbedingte Glaube an die Weisheit und 
Güte des Gouvernements, wie er unter Friedrich II. stattfand und wie er bei rohen 
Völkern gut ist, vernichtet in unserem Volk alles Sclbstdenken und Selbsthandeln."
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Retablissement Ost- Und Westpreußens Unter Der Mitwirkung Und Leitung Theodors von Schön. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.