Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön

Monograph

Identifikator:
1015100317
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25989
Document type:
Monograph
Author:
Mayer, Eduard Wilhelm http://d-nb.info/gnd/117542768
Title:
Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (XIII, 124 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Der von Schön verwaltete Landesunterstützungsfonds 1824-1835
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Kriegsschäden und Entschädigungen in den Jahren 1806-15. Das Retablissement und die Reformgesetze 1807-11
  • Erstes Kapitel. Der Retablissementsfonds in der Hand der Stände. 1816-1823
  • Zweites Kapitel. Der von Schön verwaltete Landesunterstützungsfonds 1824-1835
  • Drittes Kapitel. Schöns Bauernpolitik
  • Schluß
  • Namensregister

Full text

54 
Zurückgezahlt waren; 272000 Tlr. waren infolge besonderer Bewilligungen 
abzurechnen; bei einer weiteren Ablösung zu 66 2 / 3 % glaubte Schön darauf 
rechnen zu können, daß noch etwa 600000 Tlr. einkommen würden. — 
Er hatte von Anfang an streng darauf gehalten, daß Unterstützungs 
kapitalien nur denen gewährt wurden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit 
in ihrem Besitz erhalten werden konnten. Die Unrettbaren, soweit sie an 
gesehenen Fanlilien angehörten, erhielten auf seinen Vorschlag hin Pen 
sionen, die aber in jedem Falle besonderer königlicher Genehmigung 
bedurften. „Es ist ratsamer, eine Pension zu bewilligen, als Kapital hinzu 
geben, dessen Verlust vorauszusehen ist 1 )." Diese Pensionen wurden be 
stritten aus den Zinsen, die die unterstützten Gutsbesitzer zu zahlen hatten. 
Der gestrenge Oberpräsident pflegte mit Vorliebe den Pensionsberechtigten 
dem zur Zinszahlung Verpflichteten iils Haus zu schicken, damit er sich seine 
Pension bei ihm hole. „So wird der Gutsbesitzer an seine Pflicht gemahnt 
und hat fortwährend lnoralische Exekution" 2 ). Von vielen Beteiligten 
scheint freilich der kategorische Imperativ in dieser Gestalt als lästige und 
peinliche Zumutung empfunden worden zu sein. Die umnittelbare Be 
ziehung zwischenSchuldner und Pensionär gab aber Schön oft Gelegenheit, 
beiden Teilen zu empfehlen, statt Geld Naturalien zu geben und zu nehmen. 
Zumeist waren es Witwen und ältere Männer, denen die Pensionen be 
willigt wurden; vielfach werden sie auch als „Kindererziehungsgelder" 
aufgeführt. Im Jahre 1827 waren 83 Personen, unter denen mehr als die 
Hälfte Frauen waren, mit Pensionen im Gesamtwert von 14637 Tlr. jähr 
lich bedacht. Am reichsten dotiert war die Feldmarschallin von Kalckreuth 
mit 1000 Tlr. jährlich. Von Fölkersamb, der sein Gut Bauditten 1827 
doch hatte opfern müssen, erhielt 408 Tlr. Im übrigen sind die Pensionen 
meist auf 200—400 Tlr. festgesetzt. Die Zahl der Pensionäre ging bis 1837 
auf 57 zurück. 
III. Die Subhastationenb). 
Von den Unterstützungen, die Schön verteilt hat, ist in der Folge viel 
weniger die Rede gewesen als von den durch ihn veranlaßten Subhastationen. 
Diese Vorgänge und die Sage, die sich uni sie bildete, haben Schön über 
das Grab hinaus die Abneigung weiter Kreise der ostpreußischen Guts- 
0 Schön an Schuckmann u. Lottum 23. Aug. 1824. 
2 ) An Stägemann 17. Mai 1825 (Rühl 3, 209). 
3 ) Für das folgende Kapitel sind außer dem Geheimen Staatsarchiv vor allem 
die Akten der ostpreußischen Landschaft und des Ministeriums für Landwirtschaft, 
Domänen und Forsten benutzt.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Das Retablissement Ost- Und Westpreußens Unter Der Mitwirkung Und Leitung Theodors von Schön. Verlag von Gustav Fischer, 1916.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.