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Leistung und Wert

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Bibliographic data

Metadata: Leistung und Wert

Monograph

Identifikator:
1015587658
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-32066
Document type:
Monograph
Author:
Frankfurth, Ernst http://d-nb.info/gnd/125271093
Gesell, Silvio http://d-nb.info/gnd/118538934
Title:
Aktive Währungspolitik
Edition:
2. Auflage
Place of publication:
Erfurt
Publisher:
Freiland-Freigeld-Verlag
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (80 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Leistung und Wert
  • Title page
  • Buchhaltungsbegriff. Kaufmannsbegriff
  • Leistung. Wert
  • Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Ausgestaltung der Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Rückblick auf die Buchhaltung der Leistungspersonen
  • Das Bilanzwesen
  • Das Unternehmen als Leistungsgegenstand
  • Die Schenkung
  • Die Geheimbuchhaltung
  • Contents

Full text

CE O0 
langt, so muß, wenn das Grundbuch mit Soll- und Habenspalten ge- 
führt wird, ein Auszug aus der Eigenrechnung, der die Kontensalden 
zusammenstellt, mit dem Grundbuchsaldo übereinstimmen. Ebenso 
muß der Saldo der Eigenrechnung mit dem Saldo der Fremdrech- 
nung gleich sein, in beiden Fällen im entgegengesetzten Sinne. 
Wertabgabe der Arbeitsmittel. Hätte das Unternehmen die 
Arbeitsmittel gemietet, so stellte das erkaufte Benutzungsrecht 
einen Werbungswert dar, der die Werbungsgeschäfte des Zeitrau- 
mes, für den die Miete entrichtet wurde, um deren Betrag be- 
schwerte. Ließe das Unternehmen Arbeit, statt von Maschinen, von 
Menschenkräften verrichten, so würde das Gleiche bezüglich des 
dafür gezahlten Arbeitslohnes der Fall sein. Stellen sich nun die 
Erzeugnisse oder die Betriebsarbeit billiger um die Miete oder den 
Arbeitslohn, wenn das Unternehmen, wie es die Regel ist, Ma- 
schinenarbeit anstelle der Menschenarbeit verwendet und sich statt 
gemieteter, eigener Arbeitsmittel bedient? Einer Bejahung dieser 
Frage stellt sich ohne weiteres der Umstand entgegen, daß in den 
Arbeitsmitteln erhebliche Beträge angelegt sind, die, wenn sie frei 
wären, nutzbar gemacht werden könnten, Zinsen bringen würden. 
Somit wäre der Zinsentgang zu berücksichtigen? Es können aber 
entgangene Zinsen keinen Werbungswert darstellen; ein solcher 
ergibt sich nur aus entgeltlicher Leistung. Es ist Verleihung gegen 
Zins auch nur eine Form, Geld nutzbar zu machen. Wesen und Be- 
deutung des Geldes bestehen an sich darin, daß es in den Stand 
setzt, solche Werte, wie sie in dieser Arbeit als Handelswerte be- 
zeichnet werden, zu erwerben. Leiht man einem Anderen Geld, 
der es zu diesem Zwecke verwenden will, so ist die Vergütung für 
die zeitweilig überlassene Geldnutzung Zins. Wenn aber der Eigner 
des Geldes es sich unmittelbar nutzbar macht, indem er es selbst 
zur Anschaffung von Handelswerten verwendet, so geht für ihn die 
Geldnutzung in dem Gebrauch des Handelswertes auf. Inwieweit 
zu einer bestimmten Zeit dieses Aufgehen eingetreten ist; bestimmt 
sich nach der Wiederverkäuflichkeit des Handelswertes. Ist der 
Handelswert ein Arbeitsmittel und findet der Gebrauch statt, um 
Anderen Arbeitsergebnisse gegen Entgelt zu liefern, so beschwert 
der Gebrauch, der nach dem Gesagten ein Wertaufwand ist, diese 
Ergebnisse, verringert den Verdienst und muß bei Bestimmung des 
Entgelts in Rechnung gestellt werden in der Weise, daß die Anderen 
den Gebrauch anteilsweise zu vergüten haben. Wenn z. B. jemand 
eine Molkerei betreibt, so darf er nicht Zinsen vom Anschaffungs- 
wert der Kühe in den Gestehungswert der Erzeugnisse einrechnen, 
sondern er muß davon ausgehen, daß von einem Ertrage nur die 
Rede sein kann, insoweit das Anlagekapital unvermindert bleibt. 
Das Kapital vermindert sich aber dadurch, daß die Kühe ihren Wert 
als Melktiere nach und nach verlieren und auf den Wert von Zug- 
oder Schlachttieren herabsinken, als welche sie für den Betrieb kei- 
nen Wert haben und veräußert werden müssen. Der Unterschied 
zwischen dem Anschaffungspreis und dem niedrigeren Veräuße-
	        

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Kaufmanns Herrschgewalt. Verlag von G.A. Gloeckner, 1914.
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