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Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

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Bibliographic data

fullscreen: Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses

Monograph

Identifikator:
1016729413
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-61429
Document type:
Monograph
Author:
Berghoeffer, Christian Wilhelm http://d-nb.info/gnd/115671919
Title:
Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
Verlag Englert & Schlosser
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (272 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Meyer Amschel Rothschild, der Gründer des Rothschildschen Bankhauses
  • Title page
  • Contents

Full text

17 
Soweit meine Notizen über diese englischen Geschäfts 
beziehungen genauer datiert sind, brechen sie ab mit dem Monat 
Juli des Jahres 1810. Das scheint kein Zufall zu sein. Denn von 
diesem Zeitpunkt an war der Geschäftsverkehr mit England 
wesentlich erschwert. Die Gründe dafür ergeben sich aus der 
napoleonischen Politik. 
England hat von jeher mit demjenigen Festlandstaat rivali 
siert, der am mächtigsten war, wie in unserer Zeit mit Deutsch 
land, so in früheren Jahrhunderten mit Frankreich. Napoleons 
Politik ist nur aus dem traditionellen Zwiespalt zweier um die 
Vorherrschaft streitenden Weltmächte zu verstehen. Von der ägyp 
tischen Expedition bis zum russischen Feldzug war die Einschrän 
kung der englischen Machtsphäre gewissermaßen das Endziel aller 
seiner Kriege, und seine Eroberungspolitik auf dem Festland lief 
im wesentlichen darauf hinaus, das die Meere beherrschende, im 
Herzen unantastbare Inselreich auf indirektem Wege zu schädigen, 
wie er selbst es ausdrückt, durch das Land das Meer zu erobern. 
Um die Entstehung der spezifisch handelspolitischen Wirren 
zu begreifen, muß man auf das Jahr 1786 zurückgehen, wo der 
englische Premierminister Pitt einen meisterhaften Handelsvertrag 
mit Frankreich zustande brachte, der den englischen Manufaktur 
waren mäßige Eingangszölle gewährte, aber auch die Industrie 
Frankreichs im Laufe der Jahre in bedenklicher Weise herabdrückte. 
Es gab in Frankreich Fabrikzentren, die nicht mehr die Hälfte 
von dem produzieren konnten, was sie vor dem Jahre 1786 
geleistet hatten. Die Handelsbilanz zwischen den beiden Nationen 
schlug geradezu um. Die englische Einfuhr stieg auf 55 bis 
60 Millionen, die französische sank auf 30 bis 35 Millionen. So 
kam es, daß bei Eröffnung der kriegerischen Feindseligkeiten im 
Jahre 1793 zugleich ein handelspolitischer Kampf eingeleitet wurde, in 
dem beide Parteien sich an Rücksichtslosigkeit nichts nachgaben. 
Aufs höchste stieg die Erbitterung im Jahre 1806. Durch eine 
Geheimratsordnung vom 16. Mai erklärte England die Küstenstrecke 
von Brest bis zur Elbe in Blockadezustand, obgleich ihm keine 
genügende Zahl von Schiffen zur Verfügung stand, um eine solche 
Blockade im völkerrechtlichen Sinne zur Durchführung zu bringen. 
Napoleon wartete mit seinem Gegenschlag, bis er Preußen nieder 
geworfen und damit ein weiteres Stück Küstenland in seine Macht 
sphäre gezogen hatte. Am 21. November erließ er von Berlin aus 
2
	        

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Meyer Amschel Rothschild, Der Gründer Des Rothschildschen Bankhauses. Verlag Englert & Schlosser, 1922.
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