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Der deutsche Zollverein

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Bibliographic data

fullscreen: Der deutsche Zollverein

Monograph

Identifikator:
101832478X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-67910
Document type:
Monograph
Author:
Sturmhoefel, Konrad http://d-nb.info/gnd/143384627
Title:
Der deutsche Zollverein
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag für Sprach- und Handelswissenschaft (S. Simon)
Year of publication:
1906
Scope:
1 Online-Ressource (85 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Die preußische Zollgesetzgebung und die ersten Anschlüsse daran
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der deutsche Zollverein
  • Title page
  • I. Erste Versuche zu einer Zollgemeinschaft. Die Darmstädter Verhandlungen 1820 - 1823
  • II. Der bayrisch-württemberische Zollverein
  • III. Die preußische Zollgesetzgebung und die ersten Anschlüsse daran
  • IV. Der Anschluß Hessens. Der mitteldeutsche Verein. Anschluß des württembergisch-bayrischen Zollvereins. Der große Zollverein
  • V. Die nächsten Anschlüsse. Erste Erneuerung des Zollvereins. Anschluß Braunschweigs und Luxemburgs. Auswärtige Verträge
  • VI. Die Krisen des Zollvereins. Seine Neugestaltung 1867. Übergang in das Deutsche Reich
  • Contents

Full text

38 
27. Juni 1823 bezüglich der schon genannten Ämter Allstädt und 
Oldisleben, mit Lippe vom 9./17. Juni 1826 über die fürstlichen 
Landesteile Lippe, Eappel und Grevenhagen, mit Mecklenburg- 
Schwerin vom 2. Dezember 1826 bezüglich der von Preußen um 
schlossenen Gebietsteile Roffow, Netzeband und Schönberg. Das sind 
alles Namen, die dem Leser wohl zum ersten und wahrscheinlich auch 
zum letzten Male zu Ohren klingen und die er, wenn er ganz wiß 
begierig ist, nur mit unsicherem Tasten aus der Landkarte zu finden 
vermag. Ts erhellt aber daraus, mit welcher mühseligen Kleinarbeit 
die preußischen Staatsmänner sich abzuquälen hatten, um mit ihrem 
MerkeSchrittchen vor Schrittchen vorwärts zu kommen. Dabei sah sich 
aber Preußen klugerweise doch vor, abgesehen von der erwähnten all- 
meinen Einladung irgendwo selbst die Anregung zum Anschlüsse an sein 
System zu geben. Mehrmals erging schon ziemlich im Ansang an sämt 
liche Gesandte von Eichhorn die Weisung, sich streng zurückzuhalten 
und aus etwaige Anfragen stets zu antworten: „der König habe 
sich schon im Jahre \8\8 zu Verhandlungen bereit erklärt, er 
hege auch noch immer den Wunsch, andere deutsche Staaten mit 
seinem Zollsystem zu verbinden, es sei also jetzt an den Nachbarn, 
den: guten Willen entgegen zu kommen." Dabei war es von nicht 
zu unterschätzender Bedeutung, daß Preußen in sein Zollsystem 
-auch seine aus dem Wiener Kongreß voni deutschen Bunde aus 
geschlossenen Provinzen Ost- und Westpreußen und Posen ein 
bezogen hatte. Infolgedessen konnte es sowohl Angriffen 
in Frankfurt als namentlich auch in Wien gelegentlich der 
Konferenzen von 1819/20 und den Scheinversuchen gegenüber, eine 
allgemeine deutsche Pandelsvereinigung zu bilden, unt den: pinweis 
daraus antworten, daß sein Zollsystem eine interne und zu gunsten 
anderer Vorschläge nicht mehr abzuändernde Einrichtung sei. 
Eine ganz besondere Illustration aber zu der partnäckigkeit, 
mit der sich einzelne Fürsten gegen das immer klarer zutage 
tretende Interesse der eigenen Lande an dem Anschluß an Preußen 
sträubten, liefert das Verhalten der anhaltinischen Fürsten, namentlich 
des Vertreters der Linie Anhalt-Eöthen, während die beiden andern
	        

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Der Deutsche Zollverein. Verlag für Sprach- und Handelswissenschaft (S. Simon), 1906.
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