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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

92 
der Landrat dringend auf das Verbot vom Jahre 1849 hinwies 1 ). 
Selbst wenn zur Zeit Le Play’s solche Zustände nicht mehr existiert 
hätten, so wäre es doch unumgänglich nötig gewesen, auf diesen 
Krebsschaden der Vergangenheit hinzuweisen. Es findet sich aber 
nicht einmal eine Andeutung davon bei Le Play. Wohl werden 
einige Schäden oberflächlich erwähnt, so z. B. stellt er es als eine 
Solinger Gewohnheit hin, keine Ersparnisse zu machen, wobei er 
aber nicht untersucht, woran das liegt. Gewiß erschwerten die ge 
schilderten Verhältnisse das Sparen; doch blieb es das Ziel des 
Solinger Arbeiters, ein kleines Häuschen mit etwas Land als Eigen 
tum zu haben. Auch der beschriebene Aufschläger, der zu Le Play’s 
Zeit zur Miete wohnte, hat später ein eigenes Haus erworben, als 
ihm die Verhältnisse zu sparen gestatteten. Der frühere Fabrikant W. 
erzählte dem Verfasser, daß die Arbeiter ihr Geld zinslos beim 
Arbeitgeber stehen ließen, weil sie es dort gut aufgehoben glaubten 
und sich nur so viel holten, wie sie nötig hatten. Solche Guthaben 
erreichten manchmal die Höhe von 10000 M. Es ist also auch nicht 
richtig, von einem gewohnheitsmäßigen Nichtsparen zu sprechen. 
Wenn Le Play es so darstellt, als ob die ungünstigen Kon 
junkturen durch die Fürsorge der „Fabrikanten“ ziemlich unschäd 
lich gemacht worden wären, so entspricht auch das nicht ganz den 
tatsächlichen Verhältnissen. In nennenswertem Umfange ist wohl 
früher nie auf Lager gearbeitet worden, besonders nicht in der 
Waffenfabrikation, wo selbst heute nur bestellte Ware hergestellt 
wird, weil der Fabrikant bei der Verschiedenartigkeit der Modelle nie 
weiß, ob er später seine Ware noch los wird. So ist also die Waffen 
fabrikation heute noch bedeutend größeren Schwankungen ausgesetzt 
als die Messer- und Scherenfabrikation, die um die Mitte des vorigen 
Jahrhunderts auch ganz von den jeweiligen Aufträgen abhängig 
war. Es gab kaum ein Mittel, die Konjunktur-Schwankungen aus 
zugleichen. So schreibt die Handelskammer im Jahre 1846: 
Es ist ein wahrhaft herzzerreißender Anblick, bei der jetzigen Teuerung 
täglich eine Menge sonst fleißiger Arbeiter, denen man teils schon den Hunger 
und den Kummer auf dem Gesicht ansieht, von einem Fabrikanten zum anderen 
wandern zu sehen, die unter dem Anerbieten, sich alles gefallen lassen zu 
wollen, um Arbeit gleichsam betteln, ohne daß ein Fabrikant auch beim besten 
Willen ihren Ansprüchen willfahren kann 2 ). 
J ) Solinger Kreis- und Intelligenzblatt, Jahrg. 1851, Nr. 28. 
2 ) Braunschweig 1. c. S. 17.
	        

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Der Pommersche Landbund. Vorstand des Deutschen Landarbeiter-Verbandes, 1920.
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