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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

8 
aus der Sozialwissenschaft eine „Naturwissenschaft“ zu machen, 
trotzdem gegen eins der Hauptprinzipien neuzeitlicher Wissenschaft 
handelte, indem er, statt sich auf die Fortbildung der Theorie zu 
beschränken, sie alsbald in den Dienst praktischer, politischer Be 
strebungen stellte, indem er selbst Sozialreformer wurde. 
II. Le Play’s Leben und Werke. 
Erziehung. Le Play wurde am 11. Februar 1806 zu La Bi viere 
in der Nähe des kleinen Hafenortes Honfleur an der unteren Seine 
geboren 1 ). Sein Vater war Zollkontrolleur und starb, als Le Play 
erst einige Jahre zählte. In diesem Dorfe verbrachte Le Play die 
ersten fünf Jahre seines Lebens. Seine Mutter war eine arbeit 
same, tief religiöse Frau, die ihr einziges Kind zu einem brauch 
baren Menschen erziehen wollte. 
„Den Lehren meiner guten Mutter“, so äußerte er später, „und der fünf 
Lehrer, die nach uud nach meinen Charakter geformt haben, schulde ich die 
Gefühle, die mich inmitten harter Arbeit aufrecht erhalten haben: Gottesfurcht, 
Einfachheit der Lebensweise, Arbeitsliebe, Hingebung an das Gute.“ 
Seine ersten Eindrücke entwickelten sich „unter dem heilsamen 
Einfluß der Beligion, der nationalen Katastrophen und der Armut“. 
Der Krieg mit England lastete schwer auf der Fischerbevölkerung 
seines Heimatdorfes; denn die englische Blockade störte den Erwerb. 
Mit den anderen Knaben zog er hinaus in den Wald, um Holz zu 
holen. Er lauschte begeistert den Erzählungen der alten Fischer, 
die sich durch ihre Kriegs-Erinnerungen über das Elend des jetzigen 
Lebens hinwegzusetzen suchten, und hier erhielt er die „ersten 
Lektionen der Vaterlandsliebe“. So brachte er diese Zeit zu „in 
Sicherheit vor schädlichen Einflüssen inmitten einer christlichen, 
patriotischen Fischerbevölkerung“. 
Alle bedeutenden Eigenschaften, die wir an dem Manne Le Play 
bewundern, und die auch zu seiner wissenschaftlichen Größe bei 
trugen, wurden schon früh dem Knaben zur Pflicht gemacht. Über 
seine Wahrheitsliebe sagt Le Play selbst: 
„Ich habe die zeitgenössische Gesellschaft mit aufrichtiger Wahrheitsliebe 
beobachtet; ich schulde dies Gefühl den Einflüssen, die eine Mutter und 
Lehrer, die Gott und dem Vaterland ergeben waren, auf meine Kindheit aus 
geübt haben.“ 
’) 0. E., 3. Aufl., I, ch. 1, 13—16. Als „0. E.“ wird stets Le Play’s Erstlings 
werk „Les ouvriers europeens“ zitiert.
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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