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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

33 
kenntnis zog er für seine eigene sozialreformatorische Tätigkeit die 
Konsequenzen. Er mied seitdem zunächst alleLiteratur, 
mit Ausnahme der beruflichen und einiger wissenschaftlicher und 
klassischer Werke. 
„Ich schloß mich mit einer fast ausschließlichen Vorliebe an die „leben 
den Bücher“ an, an die Heim- und Arbeitsstätten, die mir erklärt wurden 
durch die sozialen Autoritäten einer jeden Gegend 1 ).“ 
Bei jenen umfassenden Vergleichen, durch die Le Play sich die 
Erreichung seines Zieles sichern wollte, mußte er sich besonders in 
fremden Ländern neben der eigenen Beobachtung auf Gewährsmänner 
stützen, die ihm seine Aufgabe erleichterten, die ihm vor allem aber 
durch ihre praktische Tätigkeit und ihre Erfolge in der sozialen 
Praxis zeigten, wie der soziale Friede erhalten werden kann. Seine 
Überzeugung war, daß dort, wo es soziale Autoritäten gibt, die ihre 
Pflicht tun, der soziale Friede erhalten werden kann. Deshalb 
nehmen sowohl in der Methode wie im Lehrsystem Le Play’s die 
„Sozialen Autoritäten“ eine hervorragende Stellung ein. Im An 
schluß an Plato definiert Le Play den Begriff „Soziale Autoritäten“ 
folgendermaßen 2 ): 
„Unter der Menge finden sich immer göttliche Menschen, gering 
an Zahl, deren Handeln von unschätzbarem Werte ist, die in zivilisierten 
Staaten nicht häufiger als in anderen geboren werden. Die Bürger, die unter 
einer guten Eegierung leben, müssen der Spur dieser Menschen, die sich vor 
Verderbnis bewahrt haben, folgen und sie über Land und Meer hin suchen, 
teils um das Gute in den Gesetzen ihres Landes bestätigt zu sehen, teils um 
das Mangelhafte zu verbessern. Es ist nicht möglich, daß unser Gemeinwesen 
jemals vollkommen ist, wenn man diese Beobachtungen und Untersuchungen 
nicht oder schlecht macht.“ 
Und Le Play selbst definiert sie als 
„Menschen, die durch ihre eigenen Tugenden Muster des Privatlebens ge 
worden sind; die eine große Neigung zum Guten zeigen, bei allen Völkern, 
in allen Ständen und sozialen Verfassungen; die durch das Beispiel ihres 
Hauses und ihrer Arbeitsstätte wie durch die peinliche Beobachtung der gött 
lichen Gebote und der Gewohnheiten des sozialen Priedens die Zuneigung und 
den Respekt ihrer ganzen Umgebung erlangen; die endlich Glück und Frieden 
in ihrer Nachbarschaft zur Herrschaft bringen.“ 
Diese sehr allgemeine Definition wird ergänzt durch weitere Aus 
führungen an anderen Stellen. 
') 0. E. I, 619. 
2 ) 0. E. I, Vokabularium, S. 446. 
3*
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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