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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

35 
Übertreibungen bewahrt werden „durch den Respekt vor der Freiheit 
des anderen, durch die Pflichten ihres Berufes und die Leitung 
der Familie“, wurden von Le Play für besser geeignet erachtet, als 
„Sozialen Autoritäten“ zu dienen. 
Auf die Erhaltung der Familie und ihres Zweckes legt 
Le Play besonderen Wert. Die Familieninteressen stehen in einer 
gut organisierten Gesellschaft obenan; aber ihre richtige Erkenntnis 
findet man nur da, wo die Fruchtbarkeit in Ehren steht. Eine 
Menge richtiger Gedanken hat Le Play immer bei solchen Vätern 
gefunden, die viele Kinder durch Arbeit, durch gutes Beispiel zu 
.Reichtum erzogen hatten. 
Die Kenntnis der Wahrheit und die Neigung richtiger Reformen 
fand Le Play besonders bei den Klassen, die arbeiten um der 
Arbeit willen, ohne daß ihre Existenz davon abhängt; die sich 
das Wohlergehen ihrer Untergebenen, die Unterstützung der Armen 
und die Sorge um die öffentlichen Interessen angelegen sein lassen; 
die glauben, daß Vorrang der Geburt und des Reichtums durch 
selbstauferlegte Pflichten ergänzt werden muß. 
Von den Angehörigen der sog. freienBerufe erfuhr Le Play 
nicht die Förderung, die er erwartet hatte. Er hält z. B. die 
Rechtsgelehrten wohl für geeignet, eine Wahrheit ins richtige Licht 
zu setzen und sie gut auszudrücken; aber 
„diese höhere Anschauung in gewissen Fragen verbindet sich fast immer mit 
der Unkenntnis aller anderen; und diese Eigenschaften bleiben unfruchtbar, 
wenn man zu einer vollkommenen Wahrheit oder zu einem praktischen Schluß 
gelangen muß“. 
Trotzdem sind manche Gelehrte und Schriftsteller hervorragende 
Staatsmänner gewesen; sie hatten eben ausnahmsweise die dafür er 
forderlichen Eigenschaften, nach Le Play, meist durch prak 
tische Tätigkeit erlangt, z. B. durch Verwaltung großer Güter. 
Montesquieu ist ein Beispiel einer idealen „sozialen Autorität“. 
Er war nicht nur Historiker und Philosoph, sondern zugleich prak 
tischer Landwirt und ein geschickter Kaufmann. Die Praxis ist 
also die beste Schule der Sozial wissen Schaft, wenn die 
Moral nicht hinter der Entwicklung von Intelligenz und Reichtum 
zurückbleibt: 
„Der Großhandel und die Großindustrie, die sich gründen auf 
eine Menge feiner Kombinationen, sind in dieser Hinsicht bewundernswerte 
Mittel intellektueller Kultur für die Menschheit; denn ein Irrtum im Urteil 
hat fast immer das Mißlingen der ganzen Operation zur Folge. Gewerbe-
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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