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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

38 
Familienchronik, wie sie sich vielfach in Familien mit Tradition 
findet, die neben Notizen geschäftlicher Art Aufzeichnungen über 
die eigene Familie und solche von allgemeinem, wenigstens lokalem 
Interesse enthalten. Über einzelne Angaben bestimmter sozialer 
Autoritäten wird aber nur verhältnismäßig selten berichtet. 
Die wichtigere Tätigkeit der „Sozialen Autoritäten“ bestand 
für Le Play in der Nachprüfung der Ergebnisse. Die Zu 
sammenfassung der Einzelbeobachtungen zu praktisch brauchbaren 
Lehrsätzen sollte doch der Zweck der jahrelangen beobachtenden 
Tätigkeit sein. Da liefen Le Play oft voreilige Schlüsse unter, 
die sich hinterher als nicht richtig erwiesen. Jugendeindrücke 
machten sich bemerkbar, so daß er an seiner Unparteilichkeit 
zweifelte. Hier mußten die „Sozialen Autoritäten“ nach Kräften 
helfen*): 
„Von da ab machte ich es mir zur Regel, daß meine Schlüsse mir so lange 
verdächtig blieben, bis sie von Männern gebilligt waren, die durch ihre her 
vorragende Stellung und ihre bekannten Eigenschaften sich als die natürlichen 
Autoritäten der Sozialwissenschaft erwiesen.“ 
Auch wiederholte Beobachtungen führten zu Verbesserungen vor 
eiliger Schlüsse. Alles was Le Play schließlich an Reformvorschlägen 
veröffentlichte, hatte den Beifall der Praktiker gefunden * 2 ). 
Ich führe in diesem Werke nur die Prinzipien und Mittel zur Reform an, 
die mir aus den Tatsachen herzurühren schienen und die in Frankreich wie 
im Auslande den Beifall vieler kompetenter Männer gefunden haben. 
Sie halten von doktrinären Lehren alle gleich wenig: 
Sie haben im allgemeinen wenig Vertrauen zu den Gelehrten, die sich 
in der Öffentlichkeit als die Interpreten der Vernunft und der Gerechtigkeit 
vorstellen. Begabt mit gesundem Menschenverstand und erfahren, beurteilen 
sie nach fast untrüglichen Verfahren die Doktrinen nach ihren Resultaten und 
sehen das Gute in dem, was die Menschen nähert und das Böse in dem, was 
sie trennt. Sie verdammen also diese angeblichen Prinzipien, die die Ein 
bildung erzeugt. Sie verurteilen diese Massensuggestion, die immer unfrucht 
bare Diskussionen erregen, die Kluft zwischen den politischen Parteien offen 
halten und so die Zukunft des Vaterlandes gefährden. 
Le Play verwahrt sich dagegen, daß er sich als Autoritäten 
Männer ausgesucht habe, die ihm zusagten — eine Vermutung, die 
sehr nahe liegt, und auf die noch zurückzukommen sein wird —, 
indem er sagt, daß die Auswahl keineswegs willkürlich vorgenommen, 
*) Ref. soc. I, 70. 
2 ) Ref. soc. I, 90.
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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