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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

39 
sondern immer durch die öffentliche Meinung gegeben worden 
sei, die auch die vorbildlichen Völker, Landschaften und einzelne 
Unternehmungen wohl kennt 1 ). 
Sein ganzes Lebenswerk betrachtet Le Play als im Dienst der 
„Sozialen Autoritäten“ stehend. Als im Jahre 1870 sein Werk 
„l’organisation du travail“ einen überraschenden Erfolg erzielte, 
schrieb er in einem Briefe 2 * ): 
Das legt mir die Pflicht auf, den Erfolg Gott zuzuschreiben und hinter 
den sozialen Autoritäten zurückzustehen, deren Sekretär ich lediglich hin. 
Die Familie als Zelle der menschlichen Gesellschaft. Die 
Familien-Monographie ist für Le Play das „Präzisionsinstrument“ 
der Sozialwissenschaft; sie ermöglicht, die beobachteten Tatsachen 
in einer immer gleichen und demgemäß vergleichbaren Form durch 
Wort und Zahl festzustellen. Diese Bedeutung der Familie wird 
dadurch bedingt, daß sie die Ureinheit der menschlichen Gesell 
schaft ist. Sie muß der Ausgangspunkt der Beobachtung und der 
Kristallisationspunkt aller über sie hinausgehenden wichtigen sozialen 
Tatsachen sein 8 ). 
Alle Völker betrachten die Familie als die Grundlage der sozialen Ver 
fassung und der individuellen Existenzen: sie schafft mit Hilfe von Gesetz 
und Sitte eine enge Gemeinschaft zwischen blutsverwandten Personen, indem 
sie diese z. B. verpflichtet, ihre Unterhaltsmittel gemeinsam zu erwerben, nach 
gewissen Kegeln, aber im einzelnen sehr verschiedenartig. 
Alle Gesellschaften enthalten mindestens noch Beste dieses Urcharak- 
ters, der also von der menschlichen Natur untrennbar ist. Die 
„soziale Einheit“ ist die Organisation in der Familie. Daneben 
gibt es noch andere Organisationsformen; aber sie sind erst im 
Laufe der Zeit entstanden und haben nicht entfernt die Wichtig 
keit wie die Familien-Organisation. 
Ganz verkehrt ist die Auffassung, als ob die menschliche Ge 
sellschaft eine Organisation einzelner Individuen sei 4 ): 
Die Völker bestehen nicht aus Individuen, sondern aus Familien: die 
beobachtende Tätigkeit, die ungenau, unbegrenzt und ohne die Möglichkeit 
von Schlußfolgerungen wäre, wenn sie sich auf Individuen verschiedenen Ge 
schlechts und Alters in einer Gegend erstrecken wollte, wird bestimmt be 
1 ) Bef. soc. I, S. 70 u. 92; ferner 0. E. I, S. 387. 
2 ) Bibbe S. 86. 
*) 0. E., 1. Aufl., S. 18. 
4 ) 0. E. I, 220.
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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