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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

45 
Verhältnissen, rechtlichen und wirtschaftlichen Institutionen und einer' 
gedeihlichen gesellschaftlichen Entwicklung, die sich äußert im 
„sozialen Frieden“ und gegründet ist auf die Zufriedenheit des ein 
zelnen mit den sozialen Zuständen, gewisse gesetzmäßige Zu 
sammenhänge bestehen. 
Auburtin 1 ) erinnert in seiner Biographie Le Play’s an 
folgenden Ausspruch eines älteren französischen Sozialreformators 
de Bonald, der auf Le Play Einfluß ausgeübt zu haben scheint: 
„Es gibt Naturgesetze für den Ameisen- und Bienenstaat; wie könnte 
man glauben, daß es für die menschliche Gesellschaft keine gebe und daß 
diese dem Zufall menschlicher Erfindungen preisgegeben sei.“ 
„Wenn aber — so ergänzt Auburtin den Gedankengang im Sinne Le Play’s : 
— diese Gesetze existieren, so sind die menschlichen Gesellschaften offenbar , 
gehalten, sich ihnen zu unterwerfen; wenn sie sich darin treu zeigen, können : 
sie nicht anders als glücklich sein; wenn sie die Gesetze übertreten, wird es 
nicht ausbleiben, daß sie ins Elend kommen.“ 
Le Play selbst war anfangs der gesetzmäßige Zusammenhang noch 
keineswegs so klar 2 ): 
Ich sah Völker, die unter denselben Formen der Religion und der Sou 
veränität bald glücklich, bald elend waren ; ohne schon einen end 
gültigen Schluß zu ziehen, vermutete ich, daß die Bevölkerungen, je nachdem 
sie zufrieden oder unzufrieden mit ihrem Schicksal wären, auch in entschei 
denden Punkten verschieden denken und handeln würden, daß sie mir daher 
früher oder später selbst das Geheimnis des Völkerglücks entdecken würden. 
* Das ist denn auch in der Tat, nach der Überzeugung Le Play’s, 
geschehen; er fand jenes Geheimnis in der Befriedigung der zwei 
wesentlichen menschlichen Bedürfnisse, der Beobachtung des 
Sittengesetzes und der Sicherheit des täglichen Brotes. 
Von dieser Gesetzmäßigkeit war er so überzeugt, daß er an anderer 
Stelle, wo er seinen Schülern Anweisungen gibt, sagt: 
Der Beobachter ist immer in der Lage, zu zeigen, daß die Familie elend 
oder glücklich ist, je nachdem diese beiden wesentlichen Bedingungen des 
Unglücks oder des Glücks verschwunden oder erhalten sind 3 ). 
Le Play fand bei einfachen, noch nicht stark differenzierten Ver 
hältnissen, denen er seine Beobachtungen glücklicher Familien haupt 
sächlich entnahm, keine besonderen Schwierigkeiten einer richtigen 
Auswahl typischer Familien. Er hat, wie er gesteht, angesichts der 
unübersehbaren Mannigfaltigkeit der menschlichen Verhältnisse, 
wiederholt daran gezweifelt, ob seine Methode genüge, um solche 
’) 1. c., s. 119. 
2 ) o. E. I, 215 ff. 
3 ) 0. E. I, 227.
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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