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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

68 
ständig umzuarbeiten. Er ist aber nicht mehr dazu gekommen, und 
erst seine Schüler haben versucht, sein Werk fortzusetzen. 
Ursachen dieser Schwierigkeiten. Selbst den unmittelbaren 
Schülern Le Play’s, die nach seiner Methode arbeiteten und in den 
methodischen Zusammenhang zwischen System und Materialsammlung 
einzudringen suchten, ist es nie ganz einwandfrei gelungen, den 
Zusammenhang klarzulegen. Sie sind alle überzeugt, daß ein enges 
Band vorhanden ist; es tritt aber nach außen nicht in die Erschei 
nung. So kam es, daß Le Play selbst von vielen ihm Nahestehenden 
verkannt wurde, und daß „La reforme sociale en France“ als das 
„Ergebnis hoher Philosophie“ angesehen wurde. Paul deßousiers 1 ) 
gibt einige Gründe an, die diesen methodischen Mangel erklären 
sollen. Zunächst, meint er, mußte Le Play für sich selbst erst 
einmal eine Arbeitsmethode finden, ehe er daran denken konnte, die 
Methode zu lehren. Das ist richtig. Aber die Nichtlehrbarkeit ist 
ja nicht der Vorwurf, der Le Play gemacht wird, sondern die Nicht 
sichtbarkeit der Methode. Es ist viel wichtiger, daß eine neue 
Methode zunächst einmal sichtbar ist; lehrbar wird sie erst im 
weiteren Verlauf ihrer Entwicklung, nämlich wenn sie einen typischen, 
allgemein gültigen Charakter angenommen hat. Deßousiers gibt 
aber einen Fingerzeig dafür, weshalb Le Play die Methode, auf die 
er im Anfänge so viel Wert gelegt und Arbeit verwendet hat, 
später vernachlässigte: die ßeformarbeit wurde in Frankreich immer 
dringender; sie drängte das streng wissenschaftliche Verfahren in 
den Hintergrund. Er sagt 2 ): 
Zwanzig Jahre lang wurden seine dauernden Bemühungen, in das Ge 
heimnis des ßesellschaftslebens einzudringen, durch den Wunsch lebendig ge 
halten, die für das Heil seines Vaterlandes nützlichen Wahrheiten zu erkennen. 
Als er so weit war, die Grundlagen der .Reform in Frankreich klar zu sehen, 
machte er sich zunächst daran, sie aufzuzeigen und die wissenschaftliche Sorge 
um die Methode sah sich an die zweite Stelle gedrängt. 
Ein zweiter Grund, den de ßousiers angibt, hält mit Tourville 
dem Genie Le Play’s die Vernachlässigung der Methode zugute: 
de ßousiers macht einen scharfen Unterschied zwischen Le Play 
und seinen Schülern. Der Meister sah in der Monographie der 
Arbeiterfamilie die ganze Gesellschaft vor sich; schon ehe er die 
Auswahl einer Familie vornahm, war er über die sozialen Verhält 
nisse gut unterrichtet; er besaß den großen Überblick über das 
*) La Science sociale 1904, S. 18 ff. 
2 j 1. c. S. 21.
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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