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Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

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Bibliographic data

fullscreen: Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode

Monograph

Identifikator:
101947257X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-35839
Document type:
Monograph
Author:
Reuß, Alfons http://d-nb.info/gnd/1051831989
Title:
Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
Place of publication:
Jena
Publisher:
Gustav Fischer
Year of publication:
1913
Scope:
1 Online-Ressource (IV, 145 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Frédéric Le Play in seiner Bedeutung für die Entwicklung der sozialwissenschaftlichen Methode
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Die Methode Le Play's
  • Zweiter Abschnitt. Beurteilung der Methode Le Play's

Full text

74 
achteten Tatsachen nicht miteinander in Einklang zu bringen 
waren, so war das für Le Play die Veranlassung zu erneuter Nach 
prüfung; er hatte offenbar die Prinzipien noch „nicht richtig ver 
standen“. So hat er manche Gegenden dreimal besucht, bis er 
schließlich den tieferen Sinn in den äußeren Erscheinungen ent 
deckt zu haben glaubte: 
Endlich erschien mir die Methode der Monographien in ihrer vollen Frucht 
barkeit. Jede neue Beobachtung führte sofort zu Folgerungen, die stets durch 
die Meinung der weisesten Männer ihrer Gegend bestätigt wurden l ). 
Man sieht hier förmlich vor Augen, wie sich Le Play immer mehr 
in seinen Anschauungen befestigte, von denen er glaubte, daß sie 
voraussetzungslos aus seinen Beobachtungen gewonnen seien. Er 
sah nicht, daß sie zum größten Teil schon aus seiner Fragestellung 
herrührten. 
Soweit war er gelangt, als die Anzeichen einer neuen bevor 
stehenden Revolution sich am Horizont zeigten, im Jahre 1844 2 ). 
Seine Freunde bedrängten ihn jetzt mit Fragen nach den Ergeb 
nissen seiner vieljährigen Studien. Es wurde aus Angehörigen der 
verschiedenen Parteien ein sozialer Reformausschuß gebildet, dem 
u. a. Le Play, Tocqueville, Montalembert, Jean Reynaud, Frangois 
Arago und Lanjuinais angehörten. Le Play versprach die dafür 
erforderlichen Materialien zu liefern. Er selbst wollte jeder poli 
tischen Aktion fernbleiben. Aber seine Ergebnisse sollten ihr 
dienen. 
Da brach die Februar-Revolution aus. Alle Reformarbeit wurde 
unterbrochen. Der Streit der extremen Meinungen erreichte seinen 
Höhepunkt. Le Play wurde, seinem lebhaften Widerstande zum 
Trotz, von seinen Freunden moralisch gezwungen, direkt in den 
Streit klärend einzugreifen. Er verpflichtete sich, durch ein Werk 
die.Bedingungen der sozialen Reform vorzutragen 3 ). 
Mit Rücksicht auf diese Reform, auf politische Zwecke, ging 
Le Play an eine erneute Nachprüfung seiner Ergebnisse, und zwar 
schon mit ganz befestigten Anschauungen, während die Monographien 
nur in ihren Elementen vorhanden waren, eine zusammenfassende 
Darstellung überhaupt noch nicht vorlag. Jetzt widmete sich 
Le Play ganz der Sozialwissenschaft, die früher in zweiter Linie 
>) 0. E. I, 421. 
2 ) 0. E. I, 422 ff. 
3 ) 0. E. I, 431.
	        

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Frédéric Le Play in Seiner Bedeutung Für Die Entwicklung Der Sozialwissenschaftlichen Methode. Gustav Fischer, 1913.
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