Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?

Monograph

Identifikator:
1022292676
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-36925
Document type:
Monograph
Author:
Ehrenberg, Paul
Title:
Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Verlag für Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwesen
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (34 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Wie muß sich das Stickstoff-Monopol gestalten?
  • Title page

Full text

9 
2 
einträchtigte Landwirtschaft viel eher einen erheblichen Minderbedarf 
an Stickstoffdüngemitteln gegen früher aufzuweifen haben wird. So 
mancher früher mit Chilesalpeter etwas verschwenderisch umgehende 
Landwirt auf unseren besseren Böden hat zudem voraussichtlich in der 
Kriegszeit gelernt, daß es bei den hohen Aufwendungen für solche Dün 
gung auch mit weniger geht, wenigstens was seinen privatwirtschaft 
lichen Standpunkt anbelangt. Für mehr als höchstens 200 000 Tonnen 
Kunstdüngerstickstoff in der leichter löslichen Form wird daher 
meines Erachtens in den nächsten zwei bis drei Jahren nach dem 
Kriege in der deutschen Landwirtschaft bei den vor dem Kriege 
üblichen Preisen kein Verbrauch zu finden sein, wobei zunächst etwas 
weniger, dann etwas mehr als diese Menge verbraucht werden wird. 
Ja, selbst wenn wir annehmen, daß der bisherige Friedensbedarf 
unserer Industrie an Stickstoff nicht mehr in Form von Chilesalpeter, 
sondern durch heimische Produkte gedeckt werden würde, und so hierdurch 
annähernd 30 000 Tonnen^) Stickstoff aus dem heimischen Düngemittel- 
stickstoffmarkt noch Aufnahme finden könnten, so würde auch auf diese 
Weise die heimische Produktion kaum untergebracht werden können. Denn 
sie würde mit rund 236 000 Tonnen immer noch um nicht ganz 10 000 
Tonnen über den Bedarf hinausgehen, wenigstens für die ersten Jahre 
nach dem Kriege, selbst wenn überhaupt kein gebundener Stickstoff, 
weder Chilesalpeter, noch Kalksalpeter, noch Kalkstickstoff aus dem Aus- 
lande eingeführt würde. Es müßte wohl auch noch auf die stickstoff 
haltigen natürlichen Düngergemische, wie Peruguano, Knochenmehl, 
Blutmehl u. dgl., welche wir zum Teil aus dem Auslande einführten, 
ebenfalls mehr oder weniger Verzicht geleistet werden, sollte die nach 
dem Kriege in Deutschland produzierte Stickstoffmenge bei uns auch 
Aufnahme finden, oder es müßten besondere Maßregeln für 
diesen Zweck ergriffen werden. Freilich kann man ja noch 
berücksichtigen, daß zunächst Ammoniak aus den Kokereien nicht 
in der vor dem Kriege gelieferten Menge erhalten werden 
wird. Denn auch die Schwerindustrie und die mit ihr zusammen 
hängende Herstellung des schwefelsauren Ammoniaks in den Koke 
reien wird nicht sogleich wieder in voller Tätigkeit sein können. 
10) Die von der Industrie bei uns verbrauchte Menge Salpeterstickstoff 
wird auch erheblich höher, und die von der Landwirtschaft aufgenommene 
Menge dann entsprechend niedriger eingeschätzt.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wie Muß Sich Das Stickstoff-Monopol Gestalten? Verlagsbuchhandlung Paul Parey, Verlag für Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwesen, 1915.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.