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Die Frau als kaufmännische Angestellte im Handelsgewerbe

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Bibliographic data

fullscreen: Die Frau als kaufmännische Angestellte im Handelsgewerbe

Monograph

Identifikator:
1022451499
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-38126
Document type:
Monograph
Author:
Reimann, Erna
Title:
Die Frau als kaufmännische Angestellte im Handelsgewerbe
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Universitäts-Buchdruckerei von Gustav Schade (Otto Francke)
Year of publication:
1915
Scope:
1 Online-Ressource (71 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2. Kapitel. Soziale Herkunft, Alter und Familienstand
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Frau als kaufmännische Angestellte im Handelsgewerbe
  • Title page
  • Contents
  • 1. Kapitel. Der Umfang der Frauenarbeit im Handelsgewerbe
  • 2. Kapitel. Soziale Herkunft, Alter und Familienstand
  • 3. Kapitel. Die Ausbildung der Handlungsgehilfinnen
  • 4. Kapitel. Der Arbeitsnachweis
  • 5. Kapitel. Die Arbeitszeit
  • 6. Kapitel. Die Lohnfrage
  • 7. Kapitel. Die Organisation der weiblichen Angestellten

Full text

22 
Hauptmasse seiner Mitglieder tätig sei, und daß er in Berlin zwei Dritte! 
der ansässigen Berufszugehörigen umfasse, demnach also für Berlin 
ein ziemlich genaues Bild geben kann. 
Danach waren 1903 
unter dem 
Töchter von 
1. Höheren Beamten, Ärzten u. a. 
2. Fabrikanten, Kaufleuten u. ä. . . 
.3. Subaltembeamten 
4. Kaufmännischen Angestellten . . 
5. Handwerkern, Land- und Gastwirten u. ä 
6. Werkführern, Inspektoren .... 
7. Unterbeamten 
8. Gesellen, Arbeitern, Dienern . . . 
9. Sonstigen Angestellten 
10. Verschiedenen (Rentiers, Hausverwal- 
Büro 
personal 
% 
Verkaufs 
personal 
0/ 
Io 
7,0 
32,5 
39,5 
2,6] 
20,0 
22,6 
10,0 
4,5 
3,8 
24,1 
41,7 
3,1 
22,0 
32,2- 
3,8 
2,6 
7,4 
8,7 
10,1 
33,6 
0,8 
1,0 
2,8 
1,0 
Beim Kontorpersonal ist danach die Beteiligung der Töchter von 
höheren Beamten, Ärzten u. a. verhältnismäßig gering, die Zahl der 
Töchter von Fabrikanten und Kaufleuten dagegen beträgt fasü ein 
Drittel. Allerdings ist hierbei zu berücksichtigen, daß die Familien 
der Fabrikanten und Kaufleute auch weit zahlreicher sind als die der 
höheren Beamten, Ärzte usw.; doch bleibt trotzdem ein Unterschied 
in der Beteiligung bestehen. Die Töchter aller dieser Stände ergreifen 
meist erst einen Beruf, wenn die Not es fordert. Von den Töchtern 
höherer Beamten, Ärzten u. ä. wird der kaufmännische Beruf viel 
fach noch nicht als standesgemäß betrachtet, sie suchen daher in an 
deren Berufen Unterkommen. Für die Tochter eines Fabrikanten 
oder Kaufmannes liegt aber gerade die Tätigkeit im Handelsgewerbe 
sehr nahe, da sie aus beruflich verwandten Kreisen stammt. In diesen 
persönlichen Gründen liegt wohl eine wesentliche Ursache für die 
relativ sehr starke Beteiligung dieser Kreise. Desto erstaunlicher ist 
die geringe Beteiligung einer Gruppe, die zu der Stellung der Konto 
ristin und Verkäuferin in noch engerer Beziehung steht: die der Töchter 
von kaufmännischen Angestellten. Man müßte doch annehmen, daß 
die Töchter dieser Kreise, die fast alle auf Erwerb angewiesen sind, 
stark vertreten wären. Es herrscht hier zum Teil wohl auch das Be 
streben, die Kinder einen anderen Beruf als den des Vaters ergreifen 
zu lassen und wenn möglich über den Stand der Eltern zu erheben. 
Der Hauptgrund ist wohl aber darin zu suchen, daß als Kaufmann 
sehr viele Väter angegeben werden, die tatsächlich nur kaufmännische
	        

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Die Frau Als Kaufmännische Angestellte Im Handelsgewerbe. Universitäts-Buchdruckerei von Gustav Schade (Otto Francke), 1915.
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