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Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

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Bibliographic data

fullscreen: Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert

Monograph

Identifikator:
1023136384
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-39354
Document type:
Monograph
Author:
Neumann, Paul
Title:
Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Druck von H. Laupp jr.
Year of publication:
1912
Scope:
1 Online-Ressource (III, 175 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Salzhandel, die Salinen und Salzbergwerke Württembergs im 19. Jahrhundert
  • Title page
  • Contents
  • I. Abschnitt. Allgemeine Darstellung
  • II. Abschnitt. Die einzelnen Salinen und Salzbergwerke

Full text

4* 
öl 
ner' Inhalt; es wurde daher in der Kammer der Wunsch ausgesprochen, die 
Zahl dieser Säcke zu vermehren. 
Im Jahre 1849 wurde auf den Württembergischen Staatssalinen ein Preis 
von 4 fl. 10 kr. für den Zentner Kochsalz erhoben, so daß der Wiederverkauf 
zu 5 fl. erfolgen konnte'). Das Pfund Kochsalz kam auf 3 kr. zu stehen. Es 
sei bemerkt, daß man im Jahre 1833 den Preis des Kochsalzes von 4 kr. auf 
3 kr. und den des Steinsalzes von 2 kr. auf l'/s kr. per Pfund herabgesetzt 
hatte. Eine Steuer wurde nur vom Kochsalz erhoben. Um nun den Salzver 
brauch des Landes im Sinne der vorhergemachten Ausführungen zu beleben, 
machte die württ. Kammer im Jahre 1849 der Regierung den Vorschlag, den 
Steinsalzpreis auf 1 kr. per Pfund für gut gereinigte Ware herabzusetzen, 
ferner sollte die Regierung die im Etat vorgesehene Abgabe des Steinsalzes zu 
18 kr. per Zentner für industrielle Zwecke nicht beanstanden. Eine Herabsetzung 
des Kochsalzpreises glaubte man gegenüber dem Defizit der Staatskasse von 
3 Millionen Gulden nicht rechtfertigen zu können. Während die Regierung 
gegen eine Herabsetzung des Steinsalzpreises war, stimmten die Mitglieder der 
württ. Kammer in der Sitzung vom 6. März 1849 dem Vorschlage der Kom 
mission ans Herabsetzung zu. Besonders im Interesse der Industrie wurde eine 
Ermäßigung der Salzpreise geltend gemacht. Es wurde darauf hingewiesen, 
daß die in der Entwicklung begriffenen Württembergischen Sodafabriken und Seife 
fabriken gegenüber dem Auslande nur dann konkurrenzfähig werden, wenn sie 
sich mit wohlfeilem Salze versorgen können. Nicht mit Unrecht machte man 
geltend, daß in England damals auf Salz keinerlei Steuer ruhte und daß auch 
die französischen Sodafabriken zu Marseille und anderwärts für ihre Fabrikation 
das notwendige Salz steuerfrei erhielten. Kulturhistorisch interessant für die 
Geschichte des Salzes überhaupt und insbesondere mit Rücksicht auf Württem 
berg sind einige volkstümliche Ausführungen des Abg. Krauch, die dieser in der 
württ. Kammer in der Sitzung vom 17. November 18ö1 abgab?). Wir lassen 
hier diese Ausführungen, welche sich auf die Herabsetzung des Steinsalzpreiscs 
beziehen, wörtlich folgen. Der Abg. Krauch sagte: 
„Ich wollte dafür stehen, meine Herren, daß, wenn der Preis des Steiu- 
„salzes auf 1 kr. per Pfund ermäßigt wird, der Absatz mehr als das Doppelte 
„beträgt. Der Verkauf des weißen Salzes um 3 kr. verschwindet auf dem 
„Lande ganz und gar. Durchgehen Sie Dorf für Dorf, meine Herren — ich 
„gebe Ihnen mein Wort, sie werden auf dem Lande, abgesehen von den Pfarr- 
„ Häusern und den ordentlichen Wirtshäusern, nirgends mehr weißes Salz im 
„Gebrauch finden. Die Leute sind genötigt, mit ihrem Vieh wüstes Salz zu 
„essen, sogenanntes Viehsalz, das schwarz gemacht wird — das verzehren diese 
„Leute zu ihren Kartoffeln, denn sie haben kein Geld mehr, um Salz zu 3 kr. 
»das Pfund kaufen zu können. Ja, selbst ordentliche Bauern müssen warten — 
»ich möchte sagen, bis die Hühner gelegt haben, um einige Kreuzer lösen und 
„damit Salz kaufen zu können. So, meine Herren, steht es gegenwärtig auf 
„dem Lande." 
Hierauf erwiderte der Staatsrat v. Knapp, daß das Steinsalz keineswegs 
mit fremdartigen Bestandteilen gemischt werde, die graue Farbe vielmehr einen 
1) Verhandlungen d. württ. Kammer der Abgeord. Jahr 1849. II. Band. S. 2055. 
2) Verhandlungen d. württ. Kammer d. Abg. Jahr 1951. III. Band. S. 1106.
	        

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Der Salzhandel, Die Salinen Und Salzbergwerke Württembergs Im 19. Jahrhundert. Druck von H. Laupp jr., 1912.
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